Stand: 6. Juni 2026 · Redaktioneller Vergleich

Spreadly Alternative: yourvcard im Vergleich

Spreadly aus dem Großraum München hat sich mit über 250.000 Nutzern und Kunden wie Telekom, Sixt und TeamViewer als einer der sichtbarsten Anbieter für digitale Visitenkarten im DACH-Raum etabliert — mit ISO-27001-Zertifizierung, Hosting bei Hetzner in Deutschland und einem kompletten Networking-Stack aus Lead Capture, CRM-Sync, KI-Visitenkarten-Scanner und NFC-Karten. Wer aber eine digitale Visitenkarte ohne Abo-Zwang sucht, lieber einmalig 69,99 € zahlt oder als Freelancer keinen Enterprise-Funktionsumfang braucht, schaut sich nach einer schlankeren, preis-faireren Alternative um. Für diesen Vergleich haben wir acht Kriterien vorab festgelegt und beide Anbieter jeweils mit 1–5 Sternen bewertet.

Auf einen Blick

  • yourvcard: volles Design-Paket für 2,50 €/Monat oder 69,99 € einmalig — monatlich kündbar, deutscher Gründer-Support, Gesamtwertung 37,5/40.
  • Spreadly: Free-Plan inkl. Apple/Google Wallet, Professional ab 5,00 €/Nutzer/Monat (jährlich) — ISO 27001, Hetzner-DE-Hosting, SSO/Entra, CRM-Sync, KI-Scanner, Gesamtwertung 35,0/40.
  • DSGVO & Hosting: beide DSGVO-konform und in Deutschland gehostet; Spreadly zusätzlich ISO 27001:2022 zertifiziert.
  • Empfehlung: Freelancer, Selbstständige und KMU mit Fokus auf Preis und Design greifen zu yourvcard; Teams mit CRM-, SSO/Entra- oder Compliance-Pflichten zu Spreadly.
Vergleich yourvcard und Spreadly: digitale Visitenkarten mit Design-Fokus versus Enterprise-Networking-Stack
Zwei Schwerpunkte, ein Markt: yourvcard für professionelles Design zum fairen Preis, Spreadly für Teams mit CRM, SSO und ISO-27001-Zertifizierung

Was wir in diesem Vergleich bewertet haben

Damit der Vergleich nachvollziehbar bleibt und nicht am Bauchgefühl entlang argumentiert, haben wir vorab acht Kriterien festgelegt. Die Auswahl orientiert sich an dem, was die typische Zielgruppe digitaler Visitenkarten — Freelancer, Selbstständige und KMU mit 5 bis 200 Mitarbeitenden — bei der Anbieter-Wahl wirklich abwägt. Jedes Kriterium wird für beide Anbieter mit 1 bis 5 Sternen bewertet, halbe Schritte sind möglich.

  1. Preis-Transparenz & Preis-Leistung — Stehen alle Preise offen? Gibt es eine Einmalzahlung? Was zahlst du für das volle Paket pro Jahr?
  2. Einstieg & Free-Plan — Wie schnell ist die erste Karte einsatzbereit? Was bietet der kostenlose Plan?
  3. Design-Freiheit — Eigene Schriftarten, freie Farben, QR-Code-Designer, Profil-Video, eigenes Logo — und wie sieht die Karte aus?
  4. DSGVO & Hosting — Wo liegen die Daten, gibt es einen Auftragsverarbeitungs-Vertrag und Zertifikate?
  5. Teilen & Wallet — Apple Wallet, Google Wallet, QR-Code, Link, vCard-Download fürs Adressbuch.
  6. Team & Unternehmens-Funktionen — Mehrnutzer-Verwaltung, CI-Templates, eigene Instanz, SSO über Active Directory.
  7. Vertrags-Flexibilität — Monatlich kündbar, Einmalkauf möglich, Wachstumspfad ohne Vertragspartner-Wechsel.
  8. Deutscher Support & Erreichbarkeit — Sprache, Reaktionszeit, persönlicher Ansprechpartner statt anonymem Ticket-System.

Bewusst nicht in der Sterne-Wertung: CRM-Integration, Lead-Capture-Scanner, ISO 27001, Microsoft Entra/SSO und der NFC-Hardware-Shop. Das sind Spezialfunktionen, bei denen Spreadly stark ist — wenn sie für dich zählen, besprechen wir das weiter unten ehrlich im Abschnitt „Spreadly — Vorteile und Grenzen“. Eine Punktwertung würde das Bild für die breite Zielgruppe nur verzerren.

yourvcard und Spreadly im Schnell-Vergleich

Die folgende Tabelle fasst die Wertung pro Kriterium zusammen. Begründungen zu jeder Wertung findest du im Abschnitt Die Kriterien im Detail.

# Kriterium yourvcard Spreadly
1 Preis-Transparenz & Preis-Leistung
5,0

3,5
2 Einstieg & Free-Plan
4,0

4,5
3 Design-Freiheit
5,0

4,0
4 DSGVO & Hosting
4,5

5,0
5 Teilen & Wallet
5,0

5,0
6 Team & Unternehmens-Funktionen
4,0

5,0
7 Vertrags-Flexibilität
5,0

3,5
8 Deutscher Support & Erreichbarkeit
5,0

4,5
Σ Gesamtwertung 37,5 / 40
⌀ 4,7 ★
35,0 / 40
⌀ 4,4 ★

Stand: 6. Juni 2026 · Quellen: Firecrawl-Crawl der Spreadly-Website (Pricing, Security, Features), yourvcard-Preisseite. Halbe Sterne erlaubt. Keine Gewichtung zwischen den Kriterien — jeder Punkt zählt gleich.

Was ist Spreadly?

Spreadly wird von der Spreadly GmbH mit Sitz in Baierbrunn bei München betrieben (Geschäftsführer: Florian Theimer). Die Plattform positioniert sich als „moderne Art, Kontaktinformationen zu teilen“ und ist mehr als eine reine Visitenkarte: Neben digitalen Karten gibt es einen NFC-Karten-Shop, Lead-Capture-Formulare mit CRM-Anbindung, einen KI-gestützten Visitenkarten-Scanner, E-Mail-Signaturen und virtuelle Hintergründe. Spreadly nennt über 250.000 Nutzer und 10.000 Unternehmen, darunter Telekom, Sixt, Hyatt und TeamViewer, und ist nach ISO 27001:2022 zertifiziert. Die Erfahrungen fallen positiv aus: Auf OMR Reviews ist Spreadly als „Top Rated“ und „Leader“ ausgezeichnet, die Nutzerbewertung liegt bei 4,8/5. Der Funktionsumfang ist klar auf Teams und Enterprise-Kunden zugeschnitten.

Was ist yourvcard?

yourvcard ist eine in Deutschland entwickelte digitale Visitenkarte für Freelancer, Selbstständige und KMU. Der Fokus liegt auf einem fairen Preis, gestalterischer Freiheit und einem unkomplizierten Einstieg: Es gibt einen dauerhaft kostenlosen Starter-Plan, einen Professional-Plan ab 2,50 €/Monat — oder alternativ als Einmalkauf für 69,99 € — sowie eine Enterprise-Variante mit eigener Instanz. yourvcard setzt auf ausdrucksstarke Design-Vorlagen (organische Hintergründe, eigene Fonts, QR-Designer, Profil-Video), Apple- und Google-Wallet-Pässe und persönlichen Support, bei dem der Gründer direkt erreichbar ist. Die Nutzerdaten liegen in einer Datenbank in Deutschland; die Anwendung läuft auf Servern in der EU.

Die acht Kriterien im Detail

1. Preis-Transparenz & Preis-Leistung

Worum es geht: Stehen alle Preise offen, gibt es eine Einmalzahlung, und wie viel zahlst du für den vollen Funktionsumfang?

yourvcard (5,0 / 5): Alle Tarife stehen offen auf der Preisseite — Starter kostenlos, Professional 2,50 €/Monat oder 69,99 € einmalig, Enterprise ab 499 €/Monat. Die Einmalzahlung ist im Markt eine Seltenheit und rechnet sich für Langnutzer schnell.

Spreadly (3,5 / 5): Free- und Professional-Tarif sind transparent ausgewiesen (5,00 €/Nutzer/Monat bei jährlicher Abrechnung, 6,25 € monatlich), Enterprise jedoch nur „auf Anfrage“. Einen Software-Einmalkauf gibt es nicht, und der Monatspreis liegt rund doppelt so hoch wie bei yourvcard.

Einordnung: yourvcard liegt hier eine Stufe darüber — vor allem wegen der Einmalzahlung und des niedrigeren laufenden Preises.

2. Einstieg & Free-Plan

Worum es geht: Wie schnell ist die erste Karte einsatzbereit, und was kann der kostenlose Plan?

yourvcard (4,0 / 5): Der Starter-Plan ist dauerhaft kostenlos, der Self-Service-Einstieg schnell und ohne Demo-Termin. Auch hier sind unbegrenzte Kontaktdaten, Instant-Updates über einen zentral aktualisierbaren QR-Code sowie QR- und Link-Sharing bereits enthalten. Eigenes Logo, die Entfernung des yourvcard-Brandings und der Wallet-Pass sind allerdings erst ab Professional verfügbar.

Spreadly (4,5 / 5): Der Free-Plan bietet dieselben Basics — unbegrenzte Kontaktdaten und Links, Instant-Updates, QR/NFC/Link-Sharing — und schaltet zusätzlich, anders als bei vielen Wettbewerbern, bereits Apple- und Google-Wallet-Unterstützung frei, alles ohne Kreditkarte. Eigenes Logo und Custom Branding gibt es jedoch ebenfalls erst ab Professional.

Einordnung: Spreadly liegt hier eine halbe Stufe darüber, weil der Free-Plan den Wallet-Pass bereits enthält.

3. Design-Freiheit

Worum es geht: Wie viel gestalterische Freiheit hast du bei Fonts, Farben, Hintergrund, QR-Code und Profil-Video — und wie sieht die fertige Karte aus?

yourvcard (5,0 / 5): yourvcard bietet ausdrucksstarke Design-Vorlagen mit organischen Hintergründen, eine Auswahl an Font-Familien, Stil-Optionen (Solid, Duotone, Large), verschiedene Link-Button-Stile, ein QR-Hintergrundbild und ein Profil-Video. Die fertigen Karten wirken gestalterisch eigenständig.

Spreadly (4,0 / 5): Spreadly listet fortschrittliche Designs, Multi-Branding, eigene Fonts und Video-Hintergründe. In der gerenderten Praxis fallen die Karten allerdings flächiger und stärker am Standard-Layout orientiert aus.

Einordnung: yourvcard liegt hier eine Stufe darüber, weil die gestalterische Ausgabe im direkten Vergleich mehr Ausdruck und Variation zulässt.

4. DSGVO & Hosting

Worum es geht: Wo liegen die Daten, gibt es einen AV-Vertrag und unabhängige Zertifikate?

yourvcard (4,5 / 5): Die Nutzerdaten liegen in einer Datenbank in Deutschland (AV-Vertrag, DSGVO-konform), die Anwendung läuft auf Servern in der EU. Keine Drittstaaten, datenminimierender Ansatz — ein dokumentiertes ISO-27001-Zertifikat gibt es jedoch nicht.

Spreadly (5,0 / 5): Spreadly ist ISO 27001:2022 zertifiziert, hostet ausschließlich bei Hetzner in Deutschland (die Daten verlassen die EU nicht), bietet einen DPA/AV-Vertrag sowie TLS-1.3- und AES-256-Verschlüsselung.

Einordnung: Beide Anbieter sind DSGVO-konform und speichern die Nutzerdaten in einer Datenbank in Deutschland; Spreadly liegt durch das ISO-27001-Zertifikat eine halbe Stufe darüber.

5. Teilen & Wallet

Worum es geht: Apple/Google Wallet, QR-Code, Link und vCard-Übergabe.

yourvcard (5,0 / 5): Apple- und Google-Wallet-Pass ab Professional, dazu QR-Code, Link und vCard-Download. Der QR-Code ist zentral aktualisierbar.

Spreadly (5,0 / 5): Apple- und Google-Wallet, QR, Link, Kalender-Link und direktes Speichern als vCard — der Wallet-Pass ist sogar bereits im Free-Plan enthalten.

Einordnung: Beide Anbieter sind hier stark; den Unterschied macht, dass Spreadly den Wallet-Pass früher (im Free-Plan) freischaltet, während yourvcard ihn ab Professional bietet.

6. Team & Unternehmens-Funktionen

Worum es geht: Mehrnutzer-Verwaltung, einheitliches CI-Branding, eigene Instanz und SSO/Active Directory.

yourvcard (4,0 / 5): yourvcard bietet Team-Verwaltung, CI-Templates und mit der Enterprise-Variante eine eigene Instanz. Single Sign-On oder eine Microsoft-Entra-Anbindung gehören nicht zum Funktionsumfang.

Spreadly (5,0 / 5): Spreadly deckt den vollen Enterprise-Identity-Stack ab: SSO via SAML 2.0 und OAuth 2.0 (Microsoft Entra ID, Okta, Google Workspace), rollenbasierte Rechte, Audit-Logging, HR-Integrationen und White-Labeling.

Einordnung: Spreadly liegt hier eine Stufe darüber, weil SSO/Entra und Audit-Logging für größere Organisationen den Ausschlag geben.

7. Vertrags-Flexibilität

Worum es geht: Monatlich kündbar, Einmalkauf möglich, stufenloses Wachstum?

yourvcard (5,0 / 5): Professional ist monatlich kündbar — oder alternativ als Einmalkauf für 69,99 € erhältlich, danach fallen keine laufenden Kosten an.

Spreadly (3,5 / 5): Spreadly bietet monatliche, quartalsweise, jährliche und 3-Jahres-Abrechnung mit gestaffeltem Rabatt, aber keinen Software-Einmalkauf.

Einordnung: yourvcard liegt hier eine Stufe darüber, weil die Einmalzahlung eine Option ohne laufende Bindung schafft.

8. Deutscher Support & Erreichbarkeit

Worum es geht: Support-Sprache, Reaktionszeit und persönliche Ansprechbarkeit.

yourvcard (5,0 / 5): Deutscher Support, bei dem der Gründer direkt erreichbar ist — kurze Wege, persönliche Antworten.

Spreadly (4,5 / 5): Ebenfalls ein deutsches Team (München/Baierbrunn) mit sichtbarem CEO-Kontakt, Telefon und Chat-Zusage „Antwort innerhalb einer Stunde“.

Einordnung: Beide Anbieter sind hier stark; yourvcard liegt durch die kleinere, direktere Struktur knapp darüber.

Direkt-Vergleich: Features im Überblick

Ergänzend zur Sterne-Wertung hier die nüchternen Feature-Fakten. Diese Tabelle wertet nicht, sie listet — Vergleich auf Augenhöhe.

Feature yourvcard Spreadly
Herkunft / Zielmarkt Deutschland — Freelancer/KMU Deutschland (München) — KMU bis Enterprise
Hosting / DSGVO Datenbank in Deutschland (AV-Vertrag), Anwendung in der EU; kein ISO-Zertifikat ISO 27001:2022, Hetzner-DE-Hosting, DPA
Kostenloser Plan Ja (Starter, kein eigenes Logo, kein Wallet) Ja („Free forever“, inkl. Apple/Google Wallet)
Preis Einzel (Abo) ab 2,50 €/Monat ab 5,00 €/Nutzer/Monat (jährlich)
Preis Einzel (einmalig) ab 69,99 € Nicht verfügbar
Preis Enterprise ab 499 €/Monat (eigene Instanz) Custom (SSO, SLA, White-Label)
Wallet (Apple/Google) Ja — ab Professional Ja — bereits im Free
QR / Link / vCard Ja Ja (+ Kalender-Link)
Design-Tiefe (Karten-Output) Organische Hintergründe, Fonts, Stil-Optionen Multi-Branding/Fonts, Output eher flächig
Profil-Video Ja (ab Professional) Video/PDF/Datei-Embed (ab Professional)
Physische NFC-Karten (Shop) Nein (Drittanbieter nutzbar) Ja (Bambus, recyceltes Plastik, Metall)
CRM-Integration Nein Ja — „200+ Integrationen“
KI-Visitenkarten-Scanner Nein Ja — native iOS/Android-App
SSO / Microsoft Entra Nein Ja — SAML/OAuth, Entra, Okta, Google
Support / Sprache Deutsch, Gründer direkt Deutsch, CEO/Team, Chat < 1 h

Spreadly — Vorteile und Grenzen

Drei Funktionsbereiche von Spreadly bewerten wir bewusst nicht in den acht Sterne-Kriterien, weil sie das Bild für Freelancer und KMU verzerren würden. Sie sind aber real — und für eine bestimmte Zielgruppe entscheidend. Darunter ordnen wir die Punkte ein, an denen Spreadly auf dem Kerngebiet „digitale Visitenkarte“ an Grenzen stößt.

Lead-Capture-, CRM- und Scanner-Suite

Spreadly ist mehr als eine Visitenkarte: Konfigurierbare Lead-Capture-Formulare lassen sich direkt auf der Karte einbauen, Interessenten vorqualifizieren und in Echtzeit melden. Erfasste Kontakte fließen über „200+ CRM-Integrationen“ automatisch ins angebundene System. Dazu kommt ein KI-gestützter Visitenkarten-Scanner mit nach Anbieterangabe 99 %+ OCR-Genauigkeit, Bulk-Scan und nativen Apps für iOS und Android.

Wann das für dich zählt: Wenn du im Vertrieb arbeitest, auf Messen aktiv Leads sammelst und sie ohne Medienbruch in dein CRM überführen willst, ist dieser Stack ein echter Mehrwert. yourvcard konzentriert sich bewusst auf die Visitenkarte selbst und verzichtet auf eine eigene CRM-Anbindung — für Freelancer und kleine Teams, die Kontakte ohnehin manuell pflegen, hält das die Anwendung schlank und günstig.

Networking auf einer Business-Veranstaltung — Kontakte knüpfen und Leads sammeln
Auf Messen und Events zählt der schnelle Kontakt — mit oder ohne CRM-Anbindung. Foto: Product School / Unsplash

Enterprise-Identity und Security

Spreadly ist ISO 27001:2022 zertifiziert und bringt einen vollständigen Identity-Stack mit: Single Sign-On über SAML 2.0 und OAuth 2.0 (Microsoft Entra ID, Okta, Google Workspace), rollenbasierte Rechte, Audit-Logging, HR-Integrationen und White-Labeling.

Wann das für dich zählt: Für IT-Abteilungen, regulierte Branchen und Rollouts mit mehreren hundert bis tausend Nutzern sind SSO und Audit-Logs oft Pflichtkriterien. yourvcard adressiert mit der Enterprise-Instanz eine ähnliche Größenordnung, bietet aber kein SSO/Entra — für KMU ohne formale Identity-Anforderungen ist das im Tagesgeschäft selten ausschlaggebend.

Server-Racks in einem Rechenzentrum — sichere Datenhaltung und Hosting in Deutschland
ISO-Zertifizierung und Hosting in Deutschland — bei beiden Anbietern ein Thema. Foto: Kevin Ache / Unsplash

Networking-Stack mit NFC-Shop

Über die digitale Karte hinaus bietet Spreadly NFC-Karten aus Bambus, recyceltem Plastik und Metall, E-Mail-Signaturen und virtuelle Hintergründe — alles aus einer Hand.

Wann das für dich zählt: Wenn du physische NFC-Karten in Premium-Materialien direkt beim Anbieter beziehen und alle Networking-Touchpoints zentral verwalten willst, ist das praktisch. yourvcard verzichtet bewusst auf einen eigenen Hardware-Shop, weil QR-Code, Link und Wallet-Pass die meisten Anwendungsfälle abdecken; NFC-Karten von Drittanbietern lassen sich mit dem yourvcard-Profil verknüpfen.

Wo Spreadly an Grenzen stößt

So klar diese drei Stärken sind: Auf dem Kerngebiet „digitale Visitenkarte“ gibt es einige Punkte, an denen Spreadly für Freelancer und KMU weniger gut abschneidet als yourvcard.

  • Kein Software-Einmalkauf: nur Abo (monatlich bis 3 Jahre), während yourvcard 69,99 € einmalig anbietet.
  • Höherer laufender Preis: Professional kostet 5,00 €/Nutzer/Monat (jährlich) bzw. 6,25 € monatlich, rund doppelt so viel wie yourvcard Professional (2,50 €/Monat).
  • Enterprise-Preise nur auf Anfrage: keine offene Preisangabe oberhalb von Professional.
  • Custom-Logo erst ab Professional: der Free-Plan erlaubt nur Basis-Anpassungen.
  • Gestalterisch flächiger: die gerenderten Karten wirken trotz Multi-Branding stärker am Standard-Layout orientiert als yourvcards Design-Vorlagen.
  • Funktionsüberhang für Einzelnutzer: viel Enterprise-Funktionalität, die Solo-Nutzer bezahlen, aber selten brauchen.

Wo yourvcard stärker ist

Fairer Preis und Einmalkauf

yourvcard Professional kostet 2,50 €/Monat — oder 69,99 € einmalig, danach ohne laufende Kosten. Gegenüber Spreadlys 5,00 €/Nutzer/Monat ist das rund die Hälfte, und die Einmalzahlung gibt es bei Spreadly gar nicht. Belegt durch: Sterne-Wertung Preis-Transparenz 5,0 vs. 3,5 und Vertrags-Flexibilität 5,0 vs. 3,5.

Mehr gestalterische Freiheit

Organische Hintergründe, eigene Font-Familien, Stil- und Duotone-Optionen, verschiedene Link-Button-Stile, QR-Hintergrundbild und Profil-Video: yourvcard-Karten lassen sich eigenständiger gestalten als die stärker standardisierten Spreadly-Vorlagen. Belegt durch: Sterne-Wertung Design-Freiheit 5,0 vs. 4,0.

Kostenlos starten

Volle Flexibilität ohne Bindung

Monatlich kündbar oder einmal kaufen, jederzeit vom Starter in Professional wachsen — ohne Vertragspartnerwechsel und ohne Mehrjahresbindung.

Persönlicher Support aus Deutschland

Bei yourvcard ist der Gründer direkt erreichbar. Statt eines anonymen Ticket-Systems bekommst du kurze Wege und persönliche Antworten auf Deutsch.

Preise ansehen

Preise im Direktvergleich

Um fair zu vergleichen, stellen wir die Pläne auf gleicher Feature-Stufe gegenüber:

Feature-Level yourvcard Spreadly Differenz
Kostenlos Starter (mit yourvcard-Branding, ohne Wallet) Free forever (inkl. Apple/Google Wallet)
Einzel-Abo (monatlich) 2,50 €/Monat (Professional) 6,25 €/Nutzer/Monat (Professional) yourvcard rund 60 % günstiger
Einzel-Abo (jährlich) ab 2,50 €/Monat (≈ 30 €/Jahr) 5,00 €/Nutzer/Monat (≈ 60 €/Jahr) 30 € vs. 60 €/Jahr
Einmalkauf 69,99 € (Professional) Nicht verfügbar nur yourvcard
Enterprise ab 499 €/Monat (eigene Instanz) Custom (auf Anfrage)
NFC-Karten (Hardware) Kein eigener Shop (Drittanbieter nutzbar) Eigener Shop (Bambus/Plastik/Metall)

Rechenbeispiel Einzelnutzer: Mit dem Einmalkauf zahlst du bei yourvcard 69,99 € — einmal. Bei Spreadly Professional summieren sich 5,00 €/Monat (jährlich abgerechnet) auf 60 € pro Jahr; nach gut 14 Monaten hast du den yourvcard-Einmalpreis erreicht, danach läuft yourvcard kostenfrei weiter.

Rechenbeispiel 5er-Team (jährlich): yourvcard ca. 12,50 €/Monat (5 × 2,50 €), Spreadly ca. 25,00 €/Monat (5 × 5,00 €) — bei Spreadly dafür inklusive CRM-Sync und SSO-Optionen.

Für wen passt welcher Anbieter?

yourvcard passt zu dir, wenn du…

  • …eine faire, transparente Preisstruktur willst — inklusive Einmalkauf für 69,99 €
  • …Wert auf das Design deiner Karte legst und gestalterisch herausstechen möchtest
  • …als Freelancer, Selbstständige oder kleines Team keinen Enterprise-Funktionsumfang brauchst
  • …eine DSGVO-konforme Lösung mit Datenspeicherung in Deutschland und persönlichem Gründer-Support willst
  • monatlich kündbar bleiben oder ganz ohne laufende Kosten arbeiten willst

Spreadly passt zu dir, wenn du…

  • …im Vertrieb aktiv Leads erfasst und sie automatisch in dein CRM überführen willst
  • SSO / Microsoft Entra, rollenbasierte Rechte oder Audit-Logging benötigst
  • …ein dokumentiertes ISO-27001-Zertifikat als formales Anforderungskriterium hast
  • physische NFC-Karten in Premium-Materialien direkt beim Anbieter beziehen willst
  • …einen kostenlosen Plan inklusive Wallet-Pass für viele Nutzer suchst

Migration: So wechselst du von Spreadly zu yourvcard

Der Wechsel ist unkompliziert — und dauert keine zehn Minuten:

  1. Kostenloses Konto erstellen auf www.yourvcard.de — kein Vertrag, keine Kreditkarte nötig
  2. Profildaten übertragen: Name, Position, Kontaktdaten, Links und Social-Profile aus deiner Spreadly-Karte einfügen
  3. Design einrichten: eine Vorlage wählen, Logo hochladen und Hintergrund, Fonts und Farben anpassen (eigenes Logo und Wallet-Pass ab Professional, 2,50 €/Monat oder 69,99 € einmalig)
  4. QR-Code & Wallet testen: neuen QR-Code generieren und den Apple-/Google-Wallet-Pass anlegen
  5. Team einladen (optional): Kolleginnen und Kollegen einladen und CI-Templates hinterlegen
  6. Altes Abo kündigen: erst wenn alles läuft, das Spreadly-Abo zum nächsten Vertragsende beenden — ohne Zeitdruck

Tipp: Einen automatischen Import gibt es aktuell nicht — aber die manuelle Einrichtung geht schnell. Bei Teams mit vielen Mitarbeitenden hilft die Massenbearbeitung im Admin-Dashboard.

Unser Fazit

Aus den acht Kriterien geht yourvcard mit 37,5 von 40 Punkten als die stärkere Wahl für die typische Zielgruppe digitaler Visitenkarten hervor — also für Freelancer, Selbstständige und KMU, denen Preis-Leistung, gestalterische Freiheit und ein unkomplizierter Einstieg wichtig sind. Spreadly kommt auf 35,0 von 40 Punkten und ist der professionellste Wettbewerber in diesem Vergleich — die richtige Plattform, wenn du Lead Capture mit CRM-Sync brauchst, SSO/Microsoft Entra einsetzt oder formale Compliance-Anforderungen wie ISO 27001 erfüllen musst. Beide Anbieter sind DSGVO-konform und speichern die Nutzerdaten in einer Datenbank in Deutschland — der Unterschied liegt im Fokus: schlanke, faire Visitenkarte mit Design-Tiefe gegenüber umfassendem Enterprise-Networking-Stack. Eine zehnminütige Testfahrt mit dem kostenlosen yourvcard-Starter zeigt dir, ob das zu dir passt — ganz ohne Kreditkarte.

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Häufig gestellte Fragen

Welche Kriterien wurden im Vergleich bewertet?

Acht Kriterien, die für die typische Zielgruppe digitaler Visitenkarten (Freelancer, Selbstständige, KMU) am wichtigsten sind: Preis-Transparenz, Einstieg und Free-Plan, Design-Freiheit, DSGVO und Hosting, Teilen und Wallet, Team- und Unternehmens-Funktionen, Vertrags-Flexibilität und deutscher Support. Bewusst nicht gewertet: CRM-Anbindung, Lead-Scanner, SSO/Entra und ISO-Zertifikate — diese Enterprise-Spezialfunktionen werden separat eingeordnet.

Was kostet Spreadly im Vergleich zu yourvcard?

Spreadly Professional kostet 5,00 €/Nutzer/Monat bei jährlicher Abrechnung (6,25 € monatlich). yourvcard Professional kostet 2,50 €/Monat oder 69,99 € einmalig. yourvcard ist damit im Abo rund halb so teuer und bietet zusätzlich eine Einmalzahlung.

Gibt es eine Spreadly Alternative mit Einmalzahlung?

Ja. yourvcard bietet den Professional-Plan als Einmalkauf für 69,99 € an — danach fallen keine laufenden Kosten an. Spreadly hat keinen Software-Einmalkauf, sondern ausschließlich Abomodelle.

Ist Spreadly DSGVO-konform und wo wird gehostet?

Ja. Spreadly ist ISO 27001:2022 zertifiziert und hostet bei Hetzner in Deutschland; die Daten verlassen die EU nicht. yourvcard ist ebenfalls DSGVO-konform: Die Nutzerdaten liegen in einer Datenbank in Deutschland (AV-Vertrag), die Anwendung läuft auf Servern in der EU.

Unterstützt yourvcard SSO oder Microsoft Entra wie Spreadly?

Nein. SSO und eine Microsoft-Entra-Anbindung gehören nicht zum yourvcard-Funktionsumfang — das ist eine bewusste Fokussierung. Wenn deine Organisation SSO/Entra zwingend braucht, ist Spreadly hier die passendere Wahl.

Bietet yourvcard einen CRM- und Lead-Capture-Funktionsumfang wie Spreadly?

Nein. yourvcard verzichtet bewusst auf eine eigene CRM-Integration und auf einen KI-Visitenkarten-Scanner. Für Vertriebsteams, die genau das brauchen, ist Spreadly stärker; für Freelancer und KMU hält der Verzicht die Anwendung schlank und günstig.

Welche digitale Visitenkarte ist die beste?

Das hängt von deinem Bedarf ab. In unserer Wertung über acht Kriterien erreicht yourvcard 37,5/40 und ist damit für Freelancer, Selbstständige und KMU die stärkere Wahl — vor allem bei Preis-Leistung, Design und Flexibilität. Spreadly (35,0/40) ist die beste Wahl, wenn du Lead Capture mit CRM-Sync, SSO/Microsoft Entra oder eine ISO-27001-Zertifizierung brauchst.

Welche Alternative passt für Freelancer, welche für Enterprise?

Für Freelancer, Selbstständige und KMU mit Fokus auf Preis, Design und Einfachheit ist yourvcard die naheliegende Wahl. Für Teams mit CRM-, SSO- oder Compliance-Anforderungen lohnt sich ein Blick auf Spreadly.

Weitere Alternativen im Vergleich

Du vergleichst mehrere Anbieter? Diese 1:1-Vergleiche nach demselben Schema helfen weiter: Lemontaps Alternative · Wazzl Alternative · Baningo Alternative.

Gründer YourVCard

Christoph Doll

Gründer YourVCard

Über den Autor

Christoph ist ein passionierter Programmierer, der technische Herausforderungen liebt. Er genießt es, kreative Lösungen zu entwickeln und die Grenzen des Möglichen auszureizen. Für ihn ist jede technische Hürde eine Chance, etwas Einzigartiges zu schaffen und seinen Nutzern digitale Erlebnisse zu bieten, die wirklich Eindruck hinterlassen. Sein Fokus liegt auf der Gestaltung eindrucksvoller, personalisierter digitaler Visitenkarten, die Markenidentität und Individualität perfekt vereinen.