Digitale Visitenkarten im Vergleich
Überblick über Anbieter und Funktionen im DACH-Raum.
Stand: 6. Juni 2026 · Redaktioneller Vergleich
Spreadly aus dem Großraum München hat sich mit über 250.000 Nutzern und Kunden wie Telekom, Sixt und TeamViewer als einer der sichtbarsten Anbieter für digitale Visitenkarten im DACH-Raum etabliert — mit ISO-27001-Zertifizierung, Hosting bei Hetzner in Deutschland und einem kompletten Networking-Stack aus Lead Capture, CRM-Sync, KI-Visitenkarten-Scanner und NFC-Karten. Wer aber eine digitale Visitenkarte ohne Abo-Zwang sucht, lieber einmalig 69,99 € zahlt oder als Freelancer keinen Enterprise-Funktionsumfang braucht, schaut sich nach einer schlankeren, preis-faireren Alternative um. Für diesen Vergleich haben wir acht Kriterien vorab festgelegt und beide Anbieter jeweils mit 1–5 Sternen bewertet.
Auf einen Blick
Damit der Vergleich nachvollziehbar bleibt und nicht am Bauchgefühl entlang argumentiert, haben wir vorab acht Kriterien festgelegt. Die Auswahl orientiert sich an dem, was die typische Zielgruppe digitaler Visitenkarten — Freelancer, Selbstständige und KMU mit 5 bis 200 Mitarbeitenden — bei der Anbieter-Wahl wirklich abwägt. Jedes Kriterium wird für beide Anbieter mit 1 bis 5 Sternen bewertet, halbe Schritte sind möglich.
Bewusst nicht in der Sterne-Wertung: CRM-Integration, Lead-Capture-Scanner, ISO 27001, Microsoft Entra/SSO und der NFC-Hardware-Shop. Das sind Spezialfunktionen, bei denen Spreadly stark ist — wenn sie für dich zählen, besprechen wir das weiter unten ehrlich im Abschnitt „Spreadly — Vorteile und Grenzen“. Eine Punktwertung würde das Bild für die breite Zielgruppe nur verzerren.
Die folgende Tabelle fasst die Wertung pro Kriterium zusammen. Begründungen zu jeder Wertung findest du im Abschnitt Die Kriterien im Detail.
| # | Kriterium | yourvcard | Spreadly |
|---|---|---|---|
| 1 | Preis-Transparenz & Preis-Leistung |
5,0 |
3,5 |
| 2 | Einstieg & Free-Plan |
4,0 |
4,5 |
| 3 | Design-Freiheit |
5,0 |
4,0 |
| 4 | DSGVO & Hosting |
4,5 |
5,0 |
| 5 | Teilen & Wallet |
5,0 |
5,0 |
| 6 | Team & Unternehmens-Funktionen |
4,0 |
5,0 |
| 7 | Vertrags-Flexibilität |
5,0 |
3,5 |
| 8 | Deutscher Support & Erreichbarkeit |
5,0 |
4,5 |
| Σ | Gesamtwertung |
37,5 / 40 ⌀ 4,7 ★ |
35,0 / 40 ⌀ 4,4 ★ |
Stand: 6. Juni 2026 · Quellen: Firecrawl-Crawl der Spreadly-Website (Pricing, Security, Features), yourvcard-Preisseite. Halbe Sterne erlaubt. Keine Gewichtung zwischen den Kriterien — jeder Punkt zählt gleich.
Spreadly wird von der Spreadly GmbH mit Sitz in Baierbrunn bei München betrieben (Geschäftsführer: Florian Theimer). Die Plattform positioniert sich als „moderne Art, Kontaktinformationen zu teilen“ und ist mehr als eine reine Visitenkarte: Neben digitalen Karten gibt es einen NFC-Karten-Shop, Lead-Capture-Formulare mit CRM-Anbindung, einen KI-gestützten Visitenkarten-Scanner, E-Mail-Signaturen und virtuelle Hintergründe. Spreadly nennt über 250.000 Nutzer und 10.000 Unternehmen, darunter Telekom, Sixt, Hyatt und TeamViewer, und ist nach ISO 27001:2022 zertifiziert. Die Erfahrungen fallen positiv aus: Auf OMR Reviews ist Spreadly als „Top Rated“ und „Leader“ ausgezeichnet, die Nutzerbewertung liegt bei 4,8/5. Der Funktionsumfang ist klar auf Teams und Enterprise-Kunden zugeschnitten.
yourvcard ist eine in Deutschland entwickelte digitale Visitenkarte für Freelancer, Selbstständige und KMU. Der Fokus liegt auf einem fairen Preis, gestalterischer Freiheit und einem unkomplizierten Einstieg: Es gibt einen dauerhaft kostenlosen Starter-Plan, einen Professional-Plan ab 2,50 €/Monat — oder alternativ als Einmalkauf für 69,99 € — sowie eine Enterprise-Variante mit eigener Instanz. yourvcard setzt auf ausdrucksstarke Design-Vorlagen (organische Hintergründe, eigene Fonts, QR-Designer, Profil-Video), Apple- und Google-Wallet-Pässe und persönlichen Support, bei dem der Gründer direkt erreichbar ist. Die Nutzerdaten liegen in einer Datenbank in Deutschland; die Anwendung läuft auf Servern in der EU.
Worum es geht: Stehen alle Preise offen, gibt es eine Einmalzahlung, und wie viel zahlst du für den vollen Funktionsumfang?
yourvcard (5,0 / 5): Alle Tarife stehen offen auf der Preisseite — Starter kostenlos, Professional 2,50 €/Monat oder 69,99 € einmalig, Enterprise ab 499 €/Monat. Die Einmalzahlung ist im Markt eine Seltenheit und rechnet sich für Langnutzer schnell.
Spreadly (3,5 / 5): Free- und Professional-Tarif sind transparent ausgewiesen (5,00 €/Nutzer/Monat bei jährlicher Abrechnung, 6,25 € monatlich), Enterprise jedoch nur „auf Anfrage“. Einen Software-Einmalkauf gibt es nicht, und der Monatspreis liegt rund doppelt so hoch wie bei yourvcard.
Einordnung: yourvcard liegt hier eine Stufe darüber — vor allem wegen der Einmalzahlung und des niedrigeren laufenden Preises.
Worum es geht: Wie schnell ist die erste Karte einsatzbereit, und was kann der kostenlose Plan?
yourvcard (4,0 / 5): Der Starter-Plan ist dauerhaft kostenlos, der Self-Service-Einstieg schnell und ohne Demo-Termin. Auch hier sind unbegrenzte Kontaktdaten, Instant-Updates über einen zentral aktualisierbaren QR-Code sowie QR- und Link-Sharing bereits enthalten. Eigenes Logo, die Entfernung des yourvcard-Brandings und der Wallet-Pass sind allerdings erst ab Professional verfügbar.
Spreadly (4,5 / 5): Der Free-Plan bietet dieselben Basics — unbegrenzte Kontaktdaten und Links, Instant-Updates, QR/NFC/Link-Sharing — und schaltet zusätzlich, anders als bei vielen Wettbewerbern, bereits Apple- und Google-Wallet-Unterstützung frei, alles ohne Kreditkarte. Eigenes Logo und Custom Branding gibt es jedoch ebenfalls erst ab Professional.
Einordnung: Spreadly liegt hier eine halbe Stufe darüber, weil der Free-Plan den Wallet-Pass bereits enthält.
Worum es geht: Wie viel gestalterische Freiheit hast du bei Fonts, Farben, Hintergrund, QR-Code und Profil-Video — und wie sieht die fertige Karte aus?
yourvcard (5,0 / 5): yourvcard bietet ausdrucksstarke Design-Vorlagen mit organischen Hintergründen, eine Auswahl an Font-Familien, Stil-Optionen (Solid, Duotone, Large), verschiedene Link-Button-Stile, ein QR-Hintergrundbild und ein Profil-Video. Die fertigen Karten wirken gestalterisch eigenständig.
Spreadly (4,0 / 5): Spreadly listet fortschrittliche Designs, Multi-Branding, eigene Fonts und Video-Hintergründe. In der gerenderten Praxis fallen die Karten allerdings flächiger und stärker am Standard-Layout orientiert aus.
Einordnung: yourvcard liegt hier eine Stufe darüber, weil die gestalterische Ausgabe im direkten Vergleich mehr Ausdruck und Variation zulässt.
Worum es geht: Wo liegen die Daten, gibt es einen AV-Vertrag und unabhängige Zertifikate?
yourvcard (4,5 / 5): Die Nutzerdaten liegen in einer Datenbank in Deutschland (AV-Vertrag, DSGVO-konform), die Anwendung läuft auf Servern in der EU. Keine Drittstaaten, datenminimierender Ansatz — ein dokumentiertes ISO-27001-Zertifikat gibt es jedoch nicht.
Spreadly (5,0 / 5): Spreadly ist ISO 27001:2022 zertifiziert, hostet ausschließlich bei Hetzner in Deutschland (die Daten verlassen die EU nicht), bietet einen DPA/AV-Vertrag sowie TLS-1.3- und AES-256-Verschlüsselung.
Einordnung: Beide Anbieter sind DSGVO-konform und speichern die Nutzerdaten in einer Datenbank in Deutschland; Spreadly liegt durch das ISO-27001-Zertifikat eine halbe Stufe darüber.
Worum es geht: Apple/Google Wallet, QR-Code, Link und vCard-Übergabe.
yourvcard (5,0 / 5): Apple- und Google-Wallet-Pass ab Professional, dazu QR-Code, Link und vCard-Download. Der QR-Code ist zentral aktualisierbar.
Spreadly (5,0 / 5): Apple- und Google-Wallet, QR, Link, Kalender-Link und direktes Speichern als vCard — der Wallet-Pass ist sogar bereits im Free-Plan enthalten.
Einordnung: Beide Anbieter sind hier stark; den Unterschied macht, dass Spreadly den Wallet-Pass früher (im Free-Plan) freischaltet, während yourvcard ihn ab Professional bietet.
Worum es geht: Mehrnutzer-Verwaltung, einheitliches CI-Branding, eigene Instanz und SSO/Active Directory.
yourvcard (4,0 / 5): yourvcard bietet Team-Verwaltung, CI-Templates und mit der Enterprise-Variante eine eigene Instanz. Single Sign-On oder eine Microsoft-Entra-Anbindung gehören nicht zum Funktionsumfang.
Spreadly (5,0 / 5): Spreadly deckt den vollen Enterprise-Identity-Stack ab: SSO via SAML 2.0 und OAuth 2.0 (Microsoft Entra ID, Okta, Google Workspace), rollenbasierte Rechte, Audit-Logging, HR-Integrationen und White-Labeling.
Einordnung: Spreadly liegt hier eine Stufe darüber, weil SSO/Entra und Audit-Logging für größere Organisationen den Ausschlag geben.
Worum es geht: Monatlich kündbar, Einmalkauf möglich, stufenloses Wachstum?
yourvcard (5,0 / 5): Professional ist monatlich kündbar — oder alternativ als Einmalkauf für 69,99 € erhältlich, danach fallen keine laufenden Kosten an.
Spreadly (3,5 / 5): Spreadly bietet monatliche, quartalsweise, jährliche und 3-Jahres-Abrechnung mit gestaffeltem Rabatt, aber keinen Software-Einmalkauf.
Einordnung: yourvcard liegt hier eine Stufe darüber, weil die Einmalzahlung eine Option ohne laufende Bindung schafft.
Worum es geht: Support-Sprache, Reaktionszeit und persönliche Ansprechbarkeit.
yourvcard (5,0 / 5): Deutscher Support, bei dem der Gründer direkt erreichbar ist — kurze Wege, persönliche Antworten.
Spreadly (4,5 / 5): Ebenfalls ein deutsches Team (München/Baierbrunn) mit sichtbarem CEO-Kontakt, Telefon und Chat-Zusage „Antwort innerhalb einer Stunde“.
Einordnung: Beide Anbieter sind hier stark; yourvcard liegt durch die kleinere, direktere Struktur knapp darüber.
Ergänzend zur Sterne-Wertung hier die nüchternen Feature-Fakten. Diese Tabelle wertet nicht, sie listet — Vergleich auf Augenhöhe.
| Feature | yourvcard | Spreadly |
|---|---|---|
| Herkunft / Zielmarkt | Deutschland — Freelancer/KMU | Deutschland (München) — KMU bis Enterprise |
| Hosting / DSGVO | Datenbank in Deutschland (AV-Vertrag), Anwendung in der EU; kein ISO-Zertifikat | ISO 27001:2022, Hetzner-DE-Hosting, DPA |
| Kostenloser Plan | Ja (Starter, kein eigenes Logo, kein Wallet) | Ja („Free forever“, inkl. Apple/Google Wallet) |
| Preis Einzel (Abo) | ab 2,50 €/Monat | ab 5,00 €/Nutzer/Monat (jährlich) |
| Preis Einzel (einmalig) | ab 69,99 € | Nicht verfügbar |
| Preis Enterprise | ab 499 €/Monat (eigene Instanz) | Custom (SSO, SLA, White-Label) |
| Wallet (Apple/Google) | Ja — ab Professional | Ja — bereits im Free |
| QR / Link / vCard | Ja | Ja (+ Kalender-Link) |
| Design-Tiefe (Karten-Output) | Organische Hintergründe, Fonts, Stil-Optionen | Multi-Branding/Fonts, Output eher flächig |
| Profil-Video | Ja (ab Professional) | Video/PDF/Datei-Embed (ab Professional) |
| Physische NFC-Karten (Shop) | Nein (Drittanbieter nutzbar) | Ja (Bambus, recyceltes Plastik, Metall) |
| CRM-Integration | Nein | Ja — „200+ Integrationen“ |
| KI-Visitenkarten-Scanner | Nein | Ja — native iOS/Android-App |
| SSO / Microsoft Entra | Nein | Ja — SAML/OAuth, Entra, Okta, Google |
| Support / Sprache | Deutsch, Gründer direkt | Deutsch, CEO/Team, Chat < 1 h |
Drei Funktionsbereiche von Spreadly bewerten wir bewusst nicht in den acht Sterne-Kriterien, weil sie das Bild für Freelancer und KMU verzerren würden. Sie sind aber real — und für eine bestimmte Zielgruppe entscheidend. Darunter ordnen wir die Punkte ein, an denen Spreadly auf dem Kerngebiet „digitale Visitenkarte“ an Grenzen stößt.
Spreadly ist mehr als eine Visitenkarte: Konfigurierbare Lead-Capture-Formulare lassen sich direkt auf der Karte einbauen, Interessenten vorqualifizieren und in Echtzeit melden. Erfasste Kontakte fließen über „200+ CRM-Integrationen“ automatisch ins angebundene System. Dazu kommt ein KI-gestützter Visitenkarten-Scanner mit nach Anbieterangabe 99 %+ OCR-Genauigkeit, Bulk-Scan und nativen Apps für iOS und Android.
Wann das für dich zählt: Wenn du im Vertrieb arbeitest, auf Messen aktiv Leads sammelst und sie ohne Medienbruch in dein CRM überführen willst, ist dieser Stack ein echter Mehrwert. yourvcard konzentriert sich bewusst auf die Visitenkarte selbst und verzichtet auf eine eigene CRM-Anbindung — für Freelancer und kleine Teams, die Kontakte ohnehin manuell pflegen, hält das die Anwendung schlank und günstig.
Spreadly ist ISO 27001:2022 zertifiziert und bringt einen vollständigen Identity-Stack mit: Single Sign-On über SAML 2.0 und OAuth 2.0 (Microsoft Entra ID, Okta, Google Workspace), rollenbasierte Rechte, Audit-Logging, HR-Integrationen und White-Labeling.
Wann das für dich zählt: Für IT-Abteilungen, regulierte Branchen und Rollouts mit mehreren hundert bis tausend Nutzern sind SSO und Audit-Logs oft Pflichtkriterien. yourvcard adressiert mit der Enterprise-Instanz eine ähnliche Größenordnung, bietet aber kein SSO/Entra — für KMU ohne formale Identity-Anforderungen ist das im Tagesgeschäft selten ausschlaggebend.
Über die digitale Karte hinaus bietet Spreadly NFC-Karten aus Bambus, recyceltem Plastik und Metall, E-Mail-Signaturen und virtuelle Hintergründe — alles aus einer Hand.
Wann das für dich zählt: Wenn du physische NFC-Karten in Premium-Materialien direkt beim Anbieter beziehen und alle Networking-Touchpoints zentral verwalten willst, ist das praktisch. yourvcard verzichtet bewusst auf einen eigenen Hardware-Shop, weil QR-Code, Link und Wallet-Pass die meisten Anwendungsfälle abdecken; NFC-Karten von Drittanbietern lassen sich mit dem yourvcard-Profil verknüpfen.
So klar diese drei Stärken sind: Auf dem Kerngebiet „digitale Visitenkarte“ gibt es einige Punkte, an denen Spreadly für Freelancer und KMU weniger gut abschneidet als yourvcard.
yourvcard Professional kostet 2,50 €/Monat — oder 69,99 € einmalig, danach ohne laufende Kosten. Gegenüber Spreadlys 5,00 €/Nutzer/Monat ist das rund die Hälfte, und die Einmalzahlung gibt es bei Spreadly gar nicht. Belegt durch: Sterne-Wertung Preis-Transparenz 5,0 vs. 3,5 und Vertrags-Flexibilität 5,0 vs. 3,5.
Organische Hintergründe, eigene Font-Familien, Stil- und Duotone-Optionen, verschiedene Link-Button-Stile, QR-Hintergrundbild und Profil-Video: yourvcard-Karten lassen sich eigenständiger gestalten als die stärker standardisierten Spreadly-Vorlagen. Belegt durch: Sterne-Wertung Design-Freiheit 5,0 vs. 4,0.
Monatlich kündbar oder einmal kaufen, jederzeit vom Starter in Professional wachsen — ohne Vertragspartnerwechsel und ohne Mehrjahresbindung.
Bei yourvcard ist der Gründer direkt erreichbar. Statt eines anonymen Ticket-Systems bekommst du kurze Wege und persönliche Antworten auf Deutsch.
Um fair zu vergleichen, stellen wir die Pläne auf gleicher Feature-Stufe gegenüber:
| Feature-Level | yourvcard | Spreadly | Differenz |
|---|---|---|---|
| Kostenlos | Starter (mit yourvcard-Branding, ohne Wallet) | Free forever (inkl. Apple/Google Wallet) | — |
| Einzel-Abo (monatlich) | 2,50 €/Monat (Professional) | 6,25 €/Nutzer/Monat (Professional) | yourvcard rund 60 % günstiger |
| Einzel-Abo (jährlich) | ab 2,50 €/Monat (≈ 30 €/Jahr) | 5,00 €/Nutzer/Monat (≈ 60 €/Jahr) | 30 € vs. 60 €/Jahr |
| Einmalkauf | 69,99 € (Professional) | Nicht verfügbar | nur yourvcard |
| Enterprise | ab 499 €/Monat (eigene Instanz) | Custom (auf Anfrage) | — |
| NFC-Karten (Hardware) | Kein eigener Shop (Drittanbieter nutzbar) | Eigener Shop (Bambus/Plastik/Metall) | — |
Rechenbeispiel Einzelnutzer: Mit dem Einmalkauf zahlst du bei yourvcard 69,99 € — einmal. Bei Spreadly Professional summieren sich 5,00 €/Monat (jährlich abgerechnet) auf 60 € pro Jahr; nach gut 14 Monaten hast du den yourvcard-Einmalpreis erreicht, danach läuft yourvcard kostenfrei weiter.
Rechenbeispiel 5er-Team (jährlich): yourvcard ca. 12,50 €/Monat (5 × 2,50 €), Spreadly ca. 25,00 €/Monat (5 × 5,00 €) — bei Spreadly dafür inklusive CRM-Sync und SSO-Optionen.
Der Wechsel ist unkompliziert — und dauert keine zehn Minuten:
Tipp: Einen automatischen Import gibt es aktuell nicht — aber die manuelle Einrichtung geht schnell. Bei Teams mit vielen Mitarbeitenden hilft die Massenbearbeitung im Admin-Dashboard.
Aus den acht Kriterien geht yourvcard mit 37,5 von 40 Punkten als die stärkere Wahl für die typische Zielgruppe digitaler Visitenkarten hervor — also für Freelancer, Selbstständige und KMU, denen Preis-Leistung, gestalterische Freiheit und ein unkomplizierter Einstieg wichtig sind. Spreadly kommt auf 35,0 von 40 Punkten und ist der professionellste Wettbewerber in diesem Vergleich — die richtige Plattform, wenn du Lead Capture mit CRM-Sync brauchst, SSO/Microsoft Entra einsetzt oder formale Compliance-Anforderungen wie ISO 27001 erfüllen musst. Beide Anbieter sind DSGVO-konform und speichern die Nutzerdaten in einer Datenbank in Deutschland — der Unterschied liegt im Fokus: schlanke, faire Visitenkarte mit Design-Tiefe gegenüber umfassendem Enterprise-Networking-Stack. Eine zehnminütige Testfahrt mit dem kostenlosen yourvcard-Starter zeigt dir, ob das zu dir passt — ganz ohne Kreditkarte.
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Acht Kriterien, die für die typische Zielgruppe digitaler Visitenkarten (Freelancer, Selbstständige, KMU) am wichtigsten sind: Preis-Transparenz, Einstieg und Free-Plan, Design-Freiheit, DSGVO und Hosting, Teilen und Wallet, Team- und Unternehmens-Funktionen, Vertrags-Flexibilität und deutscher Support. Bewusst nicht gewertet: CRM-Anbindung, Lead-Scanner, SSO/Entra und ISO-Zertifikate — diese Enterprise-Spezialfunktionen werden separat eingeordnet.
Spreadly Professional kostet 5,00 €/Nutzer/Monat bei jährlicher Abrechnung (6,25 € monatlich). yourvcard Professional kostet 2,50 €/Monat oder 69,99 € einmalig. yourvcard ist damit im Abo rund halb so teuer und bietet zusätzlich eine Einmalzahlung.
Ja. yourvcard bietet den Professional-Plan als Einmalkauf für 69,99 € an — danach fallen keine laufenden Kosten an. Spreadly hat keinen Software-Einmalkauf, sondern ausschließlich Abomodelle.
Ja. Spreadly ist ISO 27001:2022 zertifiziert und hostet bei Hetzner in Deutschland; die Daten verlassen die EU nicht. yourvcard ist ebenfalls DSGVO-konform: Die Nutzerdaten liegen in einer Datenbank in Deutschland (AV-Vertrag), die Anwendung läuft auf Servern in der EU.
Nein. SSO und eine Microsoft-Entra-Anbindung gehören nicht zum yourvcard-Funktionsumfang — das ist eine bewusste Fokussierung. Wenn deine Organisation SSO/Entra zwingend braucht, ist Spreadly hier die passendere Wahl.
Nein. yourvcard verzichtet bewusst auf eine eigene CRM-Integration und auf einen KI-Visitenkarten-Scanner. Für Vertriebsteams, die genau das brauchen, ist Spreadly stärker; für Freelancer und KMU hält der Verzicht die Anwendung schlank und günstig.
Das hängt von deinem Bedarf ab. In unserer Wertung über acht Kriterien erreicht yourvcard 37,5/40 und ist damit für Freelancer, Selbstständige und KMU die stärkere Wahl — vor allem bei Preis-Leistung, Design und Flexibilität. Spreadly (35,0/40) ist die beste Wahl, wenn du Lead Capture mit CRM-Sync, SSO/Microsoft Entra oder eine ISO-27001-Zertifizierung brauchst.
Für Freelancer, Selbstständige und KMU mit Fokus auf Preis, Design und Einfachheit ist yourvcard die naheliegende Wahl. Für Teams mit CRM-, SSO- oder Compliance-Anforderungen lohnt sich ein Blick auf Spreadly.
Du vergleichst mehrere Anbieter? Diese 1:1-Vergleiche nach demselben Schema helfen weiter: Lemontaps Alternative · Wazzl Alternative · Baningo Alternative.
Über den Autor
Christoph ist ein passionierter Programmierer, der technische Herausforderungen liebt. Er genießt es, kreative Lösungen zu entwickeln und die Grenzen des Möglichen auszureizen. Für ihn ist jede technische Hürde eine Chance, etwas Einzigartiges zu schaffen und seinen Nutzern digitale Erlebnisse zu bieten, die wirklich Eindruck hinterlassen. Sein Fokus liegt auf der Gestaltung eindrucksvoller, personalisierter digitaler Visitenkarten, die Markenidentität und Individualität perfekt vereinen.