Digitale Visitenkarten im Vergleich
Überblick über Anbieter und Funktionen im DACH-Raum.
Stand: 11. Juni 2026 · Redaktioneller Vergleich
HiHello aus Palo Alto ist einer der bekanntesten Anbieter digitaler Visitenkarten weltweit — seit 2018 am Markt, genutzt von Mitarbeitern bei Marken wie Airbnb, Canva und Marriott, mit einem großzügigen Free-Plan inklusive Apple- und Google-Wallet-Pass. Wer aber als deutsches Unternehmen Wert darauf legt, wo die eigenen Kontaktdaten gespeichert werden, stößt auf einen grundlegenden Unterschied: HiHello hostet auf Google-Cloud-Servern in Iowa (USA) — yourvcard speichert die Nutzerdaten in einer Datenbank in Deutschland. Für diesen Vergleich haben wir acht Kriterien vorab festgelegt und beide Anbieter jeweils mit 1–5 Sternen bewertet.
Auf einen Blick
Damit der Vergleich nachvollziehbar bleibt und nicht am Bauchgefühl entlang argumentiert, haben wir vorab acht Kriterien festgelegt. Die Auswahl orientiert sich an dem, was die typische Zielgruppe digitaler Visitenkarten — Freelancer, Selbstständige und KMU mit 5 bis 200 Mitarbeitenden — bei der Anbieter-Wahl wirklich abwägt. Jedes Kriterium wird für beide Anbieter mit 1 bis 5 Sternen bewertet, halbe Schritte sind möglich.
Bewusst nicht in der Sterne-Wertung: CRM-Integration, KI-Visitenkarten-Scanner, E-Mail-Signatur-Verwaltung und SOC-2-getriebene Enterprise-Identity. Das sind Spezialfunktionen, bei denen HiHello stark ist — wenn sie für dich zählen, besprechen wir das weiter unten ehrlich im Abschnitt „HiHello — Vorteile und Grenzen“. Eine Punktwertung würde das Bild für die breite Zielgruppe nur verzerren.
Die folgende Tabelle fasst die Wertung pro Kriterium zusammen. Begründungen zu jeder Wertung findest du im Abschnitt Die Kriterien im Detail.
| # | Kriterium | yourvcard | HiHello |
|---|---|---|---|
| 1 | Preis-Transparenz & Preis-Leistung |
5,0 |
3,5 |
| 2 | Einstieg & Free-Plan |
4,0 |
4,5 |
| 3 | Design-Freiheit |
5,0 |
4,0 |
| 4 | DSGVO & Hosting |
4,5 |
2,0 |
| 5 | Teilen & Wallet |
5,0 |
5,0 |
| 6 | Team & Unternehmens-Funktionen |
4,0 |
5,0 |
| 7 | Vertrags-Flexibilität |
5,0 |
4,0 |
| 8 | Deutscher Support & Erreichbarkeit |
5,0 |
2,0 |
| Σ | Gesamtwertung |
37,5 / 40 ⌀ 4,7 ★ |
30,0 / 40 ⌀ 3,8 ★ |
Stand: 11. Juni 2026 · Quellen: Firecrawl-Crawl der HiHello-Website (Pricing, Security, Features, About), yourvcard-Preisseite. Halbe Sterne erlaubt. Keine Gewichtung zwischen den Kriterien — jeder Punkt zählt gleich.
Der Abstand ist deutlicher als bei den deutschen Wettbewerbern in unserem Vergleich — aber nicht, weil HiHello funktional zurückliegt. Bei Wallet, Team-Funktionen und Free-Plan erreicht HiHello Top-Wertungen. Der Abstand entsteht fast vollständig durch zwei Kriterien, die für deutsche Nutzer besonders schwer wiegen: den Datenstandort USA und den fehlenden deutschsprachigen Support.
HiHello wird von der HiHello, Inc. mit Sitz in Palo Alto, Kalifornien betrieben — gegründet 2018 von Dr. Manu Kumar und Hari Ravi, finanziert von namhaften Investoren wie Foundry Group und Lux Capital. Die Plattform positioniert sich heute als „Professional Presence Platform“ für Enterprise-Marken: Neben digitalen Visitenkarten gehören zentral verwaltete E-Mail-Signaturen, Virtual Backgrounds, ein Unternehmens-Verzeichnis, ein KI-Visitenkarten-Scanner und Lead-Capture-Formulare zum Funktionsumfang. Genutzt wird HiHello von Mitarbeitern internationaler Marken wie Airbnb, Square, Stripe, Canva und Marriott. Die Plattform ist SOC-2-Type-II-zertifiziert, die Apps gibt es nativ für iOS und Android. Der Funktionsumfang ist klar auf Marketing- und Vertriebsorganisationen mit internationaler Ausrichtung zugeschnitten.
yourvcard ist eine in Deutschland entwickelte digitale Visitenkarte für Freelancer, Selbstständige und KMU. Der Fokus liegt auf einem fairen Preis, gestalterischer Freiheit und einem unkomplizierten Einstieg: Es gibt einen dauerhaft kostenlosen Starter-Plan, einen Professional-Plan ab 2,50 €/Monat — oder alternativ als Einmalkauf für 69,99 € — sowie eine Enterprise-Variante mit eigener Instanz. yourvcard setzt auf ausdrucksstarke Design-Vorlagen (organische Hintergründe, eigene Fonts, QR-Designer, Profil-Video), Apple- und Google-Wallet-Pässe und persönlichen Support, bei dem der Gründer direkt erreichbar ist. Die Nutzerdaten liegen in einer Datenbank in Deutschland; die Anwendung läuft auf Servern in der EU.
Worum es geht: Stehen alle Preise offen, gibt es eine Einmalzahlung, und wie viel zahlst du für den vollen Funktionsumfang?
yourvcard (5,0 / 5): Alle Tarife stehen offen auf der Preisseite — Starter kostenlos, Professional 2,50 €/Monat oder 69,99 € einmalig, Enterprise ab 499 €/Monat. Die Einmalzahlung ist im Markt eine Seltenheit und rechnet sich für Langnutzer schnell.
HiHello (3,5 / 5): Personal (kostenlos), Professional (8 $/Monat, bei jährlicher Zahlung 6 $/Monat) und Business (6 $/Nutzer/Monat, jährlich 5 $) sind transparent ausgewiesen; Enterprise gibt es nur auf Anfrage. Einen Einmalkauf bietet HiHello nicht, abgerechnet wird ausschließlich in US-Dollar — für deutsche Kunden kommt damit ein Wechselkurs-Faktor in die Kalkulation.
Einordnung: yourvcard liegt hier eine Stufe darüber — wegen der Einmalzahlung, des niedrigeren laufenden Preises und der €-Abrechnung.
Worum es geht: Wie schnell ist die erste Karte einsatzbereit, und was kann der kostenlose Plan?
yourvcard (4,0 / 5): Der Starter-Plan ist dauerhaft kostenlos, der Self-Service-Einstieg schnell und komplett auf Deutsch — mit unbegrenzten Kontaktdaten, Instant-Updates und zentral aktualisierbarem QR-Code. Eigenes Logo, Branding-Entfernung und Wallet-Pass sind erst ab Professional verfügbar.
HiHello (4,5 / 5): Der Personal-Plan ist einer der großzügigsten im Markt: vier kostenlose Karten, Apple- und Google-Wallet-Pass bereits inklusive, dazu ein E-Mail-Signatur-Generator, Virtual Backgrounds und fünf Visitenkarten-Scans pro Monat — ohne Kreditkarte. Eigenes Logo und eigene Farben gibt es allerdings erst ab Professional, und Oberfläche wie Hilfebereich sind englisch geprägt.
Einordnung: HiHello liegt hier eine halbe Stufe darüber, weil der Free-Plan den Wallet-Pass und mehrere Karten bereits enthält.
Worum es geht: Wie viel gestalterische Freiheit hast du bei Fonts, Farben, Hintergrund, QR-Code und Profil-Video — und wie sieht die fertige Karte aus?
yourvcard (5,0 / 5): yourvcard bietet ausdrucksstarke Design-Vorlagen mit organischen Hintergründen, eine Auswahl an Font-Familien, Stil-Optionen (Solid, Duotone, Large), verschiedene Link-Button-Stile, ein QR-Hintergrundbild und ein Profil-Video. Die fertigen Karten wirken gestalterisch eigenständig.
HiHello (4,0 / 5): Ab Professional gibt es zusätzliche Karten-Designs, eigene Farben und zusätzliche Fonts, einen QR-Code mit eigenem Logo, Video-Einbindung (YouTube/Vimeo) und eine personalisierte Karten-URL; eigene Font-Dateien lassen sich erst im Enterprise-Plan hochladen. Die gerenderten Karten bleiben dabei nah am klassischen HiHello-Layout — solide, aber mit weniger gestalterischer Variation.
Einordnung: yourvcard liegt hier eine Stufe darüber, weil die gestalterische Ausgabe im direkten Vergleich mehr Ausdruck und Variation zulässt.
Worum es geht: Wo liegen die Daten, gibt es einen AV-Vertrag, und wie klar ist die Drittstaaten-Frage geregelt?
yourvcard (4,5 / 5): Die Nutzerdaten liegen in einer Datenbank in Deutschland (AV-Vertrag, DSGVO-konform), die Anwendung läuft auf Servern in der EU. Keine Drittstaaten, datenminimierender Ansatz — ein dokumentiertes ISO-27001-Zertifikat gibt es jedoch nicht.
HiHello (2,0 / 5): HiHello hostet auf Google Cloud in der Region US-Central (Iowa); eine EU- oder Deutschland-Datenresidenz ist nicht wählbar. Die DSGVO-Grundlage ist das EU-US Data Privacy Framework (inklusive UK- und Schweiz-Erweiterung), ein DPA ist verfügbar, und mit SOC 2 Type II ist die Sicherheitsorganisation unabhängig geprüft. Zu den Subprozessoren zählen weitere US-Dienste wie Twilio, Mailgun und HubSpot.
Einordnung: Das ist der größte Unterschied in diesem Vergleich. HiHello arbeitet professionell und transparent — aber wer als deutsches Unternehmen Kontaktdaten von Kunden und Mitarbeitern grundsätzlich nicht in den USA speichern möchte, findet bei yourvcard die strukturell passendere Lösung.
Worum es geht: Apple/Google Wallet, QR-Code, Link und vCard-Übergabe.
yourvcard (5,0 / 5): Apple- und Google-Wallet-Pass ab Professional, dazu QR-Code, Link und vCard-Download für die direkte Adressbuch-Übernahme. Der QR-Code bleibt zentral aktualisierbar — einmal geteilt, immer aktuell.
HiHello (5,0 / 5): Apple- und Google-Wallet bereits im Free-Plan, dazu QR-Code, Link, vCard, E-Mail-Signatur und Virtual Background als zusätzliche Kanäle; per App lässt sich die Karte auch auf einen eigenen NFC-Tag schreiben.
Einordnung: Beide Anbieter decken alle relevanten Teilen-Wege ab — hier gibt es keinen Unterschied in der Wertung.
Worum es geht: Können Teams ihre Karten zentral verwalten, im einheitlichen CI ausrollen und in bestehende IT-Strukturen einbinden?
yourvcard (4,0 / 5): Team-Verwaltung mit CI-Vorlagen ab 2,50 €/Nutzer/Monat, im Enterprise-Plan zusätzlich eine eigene Instanz. SSO oder eine Active-Directory-Anbindung bietet yourvcard nicht.
HiHello (5,0 / 5): Bereits der Business-Plan (5–100 Nutzer) enthält Karten-Templates für Sub-Teams, Team-Signaturen, SSO und Directory-Sync; Enterprise ergänzt SAML/SCIM-Provisioning, ein Unternehmens-Verzeichnis, verifizierte Karten und einen dedizierten Success-Manager.
Einordnung: HiHello erreicht hier die höhere Wertung — der Identity-Stack und die Template-Verwaltung sind auf große Rollouts ausgelegt.
Worum es geht: Monatlich kündbar, Jahresvertrag oder Einmalkauf — wie stark bindest du dich?
yourvcard (5,0 / 5): Monatlich kündbar, und als Alternative zum Abo gibt es den Einmalkauf für 69,99 € — danach fallen keine laufenden Kosten mehr an.
HiHello (4,0 / 5): Wahlweise monatliche oder jährliche Abrechnung mit Self-Service-Checkout, auch im Team-Plan bis 100 Nutzer. Einen Einmalkauf gibt es nicht.
Einordnung: yourvcard liegt eine Stufe darüber — den Ausschlag gibt die Einmalzahlung, die HiHello nicht anbietet.
Worum es geht: In welcher Sprache bekommst du Hilfe, und erreichst du einen Menschen?
yourvcard (5,0 / 5): Deutscher Support, bei dem der Gründer direkt erreichbar ist — kurze Wege, schnelle Antworten, keine Ticket-Warteschleife.
HiHello (2,0 / 5): Der Support läuft über ein englischsprachiges Help Center und E-Mail; in den Team-Plänen kommen Zoom-Support und ab Enterprise ein Account-Manager dazu. Einen deutschsprachigen Support dokumentiert HiHello nicht — die mehrsprachige App-Oberfläche ändert daran nichts.
Einordnung: yourvcard liegt hier deutlich darüber — für Nutzer, die Support auf Deutsch und einen persönlichen Ansprechpartner erwarten, ist das im Alltag der spürbarste Unterschied.
Ergänzend zur Sterne-Wertung hier die nüchternen Feature-Fakten. Diese Tabelle wertet nicht, sie listet — Vergleich auf Augenhöhe.
| Feature | yourvcard | HiHello |
|---|---|---|
| Herkunft / Zielmarkt | Deutschland — Freelancer/KMU | USA (Palo Alto, seit 2018) — Enterprise + internationaler Free-Funnel |
| Hosting / DSGVO | Datenbank in Deutschland (AV-Vertrag), Anwendung in der EU | Google Cloud US-Central (Iowa); EU-US Data Privacy Framework, SOC 2 Type II |
| Datenresidenz EU/DE wählbar | Ja (Standard) | Nein (nur USA) |
| Kostenloser Plan | Ja — Starter (ohne eigenes Logo, ohne Wallet) | Ja — Personal: 4 Karten, inkl. Apple/Google Wallet, HiHello-Branding |
| Preis Einzel (Abo) | ab 2,50 €/Monat | 8 $/Monat, jährlich 6 $/Monat (72 $/Jahr) |
| Preis Einzel (einmalig) | 69,99 € | Nicht verfügbar |
| Preis Team | ab 2,50 €/Nutzer/Monat | Business 6 $/Nutzer/Monat, jährlich 5 $ (60 $/Nutzer/Jahr) |
| Abrechnungswährung | € (deutsche Rechnung) | USD |
| Wallet (Apple/Google) | Ja — ab Professional | Ja — bereits im Free-Plan |
| QR-Code | Zentral aktualisierbar + QR-Designer mit Hintergrundbild | Zentral aktualisierbar; eigenes Logo im QR ab Professional |
| Profil-Video | Ja (ab Professional) | Video-Einbindung YouTube/Vimeo (ab Professional) |
| Design-Tiefe (Karten-Output) | Organische Hintergründe, Font-Familien, Stil-Optionen | Designs/Farben/Fonts ab Professional; Font-Upload erst ab Enterprise |
| SSO / Directory-Sync / SCIM | Nein | Ja — ab Business; SAML/SCIM ab Enterprise |
| CRM / Lead Capture | Nein (Analytics je nach Plan) | Ja — Salesforce/HubSpot, Zapier, Lead-Formulare |
| KI-Visitenkarten-Scanner | Nein | Ja — 5 Scans/Monat im Free, unbegrenzt ab Business |
| E-Mail-Signaturen / Virtual Backgrounds | — | Ja — Generator im Free, zentrale Verwaltung in Team-Plänen |
| Physische NFC-Karten (Shop) | Nein — digital teilen per QR/Wallet | Nein — eigener NFC-Tag per App beschreibbar |
| Support / Sprache | Deutsch, Gründer direkt | Englisch (Help Center, E-Mail/Zoom) |
Drei Funktionsbereiche von HiHello bewerten wir bewusst nicht in den acht Sterne-Kriterien, weil sie das Bild für Freelancer und KMU verzerren würden. Sie sind aber real — und für eine bestimmte Zielgruppe entscheidend. Darunter ordnen wir die Punkte ein, an denen HiHello auf dem Kerngebiet „digitale Visitenkarte“ an Grenzen stößt.
HiHello versteht sich nicht als reine Visitenkarten-App, sondern als „Professional Presence Platform“: Marketing-Teams verwalten zentral, wie jeder Mitarbeiter nach außen auftritt — mit einheitlichen E-Mail-Signaturen (inklusive Banner-Kampagnen und Pflicht-Disclaimern), Corporate Virtual Backgrounds für Videocalls und einem Unternehmens-Verzeichnis. Alles verlinkt zurück auf die digitale Visitenkarte; Karten-Templates lassen sich pro Abteilung ausrollen.
Wann das für dich zählt: Wenn dein Marketing- oder Brand-Team hunderte Mitarbeiter-Touchpoints konsistent branden will, ist diese Suite ein echtes Argument — das ist der Use-Case, für den HiHello gebaut ist. yourvcard konzentriert sich bewusst auf die digitale Visitenkarte selbst und holt dort mehr gestalterische Tiefe pro Karte heraus, statt Signatur- und Hintergrund-Verwaltung mitzuverkaufen, die Freelancer und kleine Teams selten zentral steuern.
Bereits im Business-Plan bietet HiHello SSO und Directory-Sync, ab Enterprise volles SAML/SCIM-Provisioning mit Microsoft Entra, Okta und Google. Dazu kommen Salesforce- und HubSpot-Integrationen, Zapier, Lead-Capture-Formulare mit Consent-Texten und ein KI-Visitenkarten-Scanner mit Kontakt-Anreicherung in den nativen iOS- und Android-Apps. Die SOC-2-Type-II-Zertifizierung rundet das Paket ab.
Wann das für dich zählt: Wenn deine IT Nutzer zentral provisionieren muss und dein Vertrieb gescannte Messekontakte automatisch ins CRM schreiben will, deckt HiHello diese Prozesskette komplett ab. yourvcard bietet bewusst keinen Identity- und CRM-Stack — dafür eine eigene Enterprise-Instanz und eine schlanke Team-Verwaltung, die ohne IT-Projekt auskommt; für einen Konzern-Rollout mit Compliance-Vorgaben ist HiHello die passendere Architektur.
Der Personal-Plan von HiHello gehört zu den großzügigsten im Markt: vier Karten, Apple- und Google-Wallet-Pass, E-Mail-Signatur-Generator und Virtual Backgrounds — dauerhaft kostenlos. Dazu kommt die internationale Reichweite: seit 2018 am Markt, von namhaften Venture-Investoren finanziert, genutzt von Mitarbeitern globaler Marken von Airbnb bis Marriott; die Apps sind mehrsprachig.
Wann das für dich zählt: Für international verteilte Teams und Privatnutzer, die maximal viel kostenlos wollen und keinen EU-Datenstandort brauchen, ist HiHello eine starke Wahl. yourvcard setzt dagegen bewusst auf die Punkte, die im deutschen Geschäftsalltag den Ausschlag geben: €-Preise mit deutscher Rechnung, Datenbank in Deutschland und Support auf Deutsch.
So klar diese drei Stärken sind: Auf dem Kerngebiet „digitale Visitenkarte für deutsche Nutzer“ gibt es einige Punkte, an denen HiHello für die typische Zielgruppe weniger gut abschneidet als yourvcard.
Die Nutzerdaten liegen bei yourvcard in einer Datenbank in Deutschland (AV-Vertrag, DSGVO-konform); die Anwendung läuft auf Servern in der EU — keine Drittstaaten, datenminimierender Ansatz. Wer Kontaktdaten grundsätzlich nicht in den USA speichern will, muss bei yourvcard nichts prüfen oder zusätzlich vereinbaren. Belegt durch: Sterne-Wertung DSGVO & Hosting 4,5 vs. 2,0.
69,99 € einmal zahlen — danach gehört dir der Professional-Funktionsumfang dauerhaft. Das HiHello-Professional-Abo kostet 72 $ pro Jahr, jedes Jahr; schon ab dem zweiten Jahr rechnet sich der Einmalkauf. Wer lieber flexibel bleibt, zahlt 2,50 €/Monat und kann monatlich kündigen. Belegt durch: Sterne-Wertung Preis-Transparenz 5,0 vs. 3,5 und Vertrags-Flexibilität 5,0 vs. 4,0.
Organische Hintergrund-Designs, Font-Familien, Stil-Optionen wie Duotone, verschiedene Link-Button-Stile, ein QR-Code mit eigenem Hintergrundbild und ein Profil-Video: yourvcard-Karten sehen nicht nach Template aus. Bei HiHello bleiben die Karten näher am Standard-Layout — und eigene Font-Dateien gibt es erst im Enterprise-Plan.
Bei yourvcard beantwortet kein anonymes Ticket-System deine Fragen, sondern der Gründer selbst — auf Deutsch. Gerade bei Fragen zu AV-Vertrag, Datenschutz oder Team-Rollout ist das schneller als jede Knowledge-Base.
Alle HiHello-Preise in USD (Stand: Juni 2026, Quelle: hihello.com/pricing); yourvcard rechnet in Euro ab:
| Feature-Level | yourvcard | HiHello | Differenz |
|---|---|---|---|
| Kostenlos | Starter — dauerhaft, QR/Link (ohne Wallet) | Personal — dauerhaft, 4 Karten, inkl. Wallet | — |
| Einzel-Abo (monatlich) | 2,50 €/Monat (Professional) | 8 $/Monat (Professional) | yourvcard rund zwei Drittel günstiger |
| Einzel-Abo (jährlich) | ab 2,50 €/Monat (≈ 30 €/Jahr) | 72 $/Jahr (= 6 $/Monat) | ≈ 30 € vs. ≈ 66 €/Jahr |
| Einmalkauf | 69,99 € (Professional) | Nicht verfügbar | nur yourvcard |
| Team | ab 2,50 €/Nutzer/Monat | Business 5–6 $/Nutzer/Monat | yourvcard rund die Hälfte |
| Enterprise | ab 499 €/Monat (eigene Instanz) | Custom (101+ Nutzer, auf Anfrage) | — |
Rechenbeispiel Einzelnutzer (3 Jahre): yourvcard Professional einmalig 69,99 € gesamt. HiHello Professional jährlich 3 × 72 $ = 216 $ — rund das Dreifache, plus Wechselkurs.
Rechenbeispiel Team (10 Nutzer, 1 Jahr): yourvcard ab 2,50 €/Nutzer/Monat = 300 €/Jahr. HiHello Business jährlich 10 × 60 $ = 600 $/Jahr — etwa das Doppelte, bei zusätzlichem Funktionsumfang (CRM, SSO), den kleine Teams oft nicht nutzen.
Der Wechsel ist unkompliziert — und dauert keine zehn Minuten:
Aus den acht Kriterien geht yourvcard mit 37,5 von 40 Punkten als die stärkere Wahl für die typische Zielgruppe digitaler Visitenkarten in Deutschland hervor — Freelancer, Selbstständige und KMU, denen Datenstandort, fairer Preis und gestalterische Freiheit wichtig sind. HiHello kommt auf 30,0 von 40 Punkten, erreicht bei Free-Plan, Wallet und Team-Funktionen Top-Wertungen und ist für internationale Enterprise-Rollouts mit Identity- und CRM-Pflichten die passendere Architektur. Der Abstand entsteht dort, wo deutsche Nutzer am wenigsten Kompromisse machen können: HiHello speichert die Daten auf Google Cloud in den USA und bietet keinen deutschsprachigen Support — yourvcard hält die Daten in einer Datenbank in Deutschland und stellt einen direkten, deutschen Ansprechpartner. Die Wahl hängt damit weniger vom Funktionsumfang ab als von der Frage, wo deine Daten liegen sollen.
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HiHello Professional kostet 8 $/Monat (jährlich 72 $ = 6 $/Monat), der Business-Plan 6 $/Nutzer/Monat (jährlich 60 $/Nutzer). yourvcard Professional kostet 2,50 €/Monat oder einmalig 69,99 € — über drei Jahre gerechnet etwa ein Drittel des HiHello-Abos. Beide Anbieter haben einen dauerhaft kostenlosen Plan.
HiHello bezeichnet sich als „GDPR-ready“, bietet einen DPA an und ist nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert — einer anerkannten Rechtsgrundlage für den Datentransfer. Die Daten liegen aber auf Google-Cloud-Servern in Iowa (USA), eine EU-Datenresidenz ist nicht wählbar.
Ja — yourvcard speichert die Nutzerdaten in einer Datenbank in Deutschland (AV-Vertrag, DSGVO-konform); die Anwendung läuft auf Servern in der EU, ohne Drittstaaten-Transfer. Mehr dazu in unserem Beitrag zu DSGVO-konformen digitalen Visitenkarten.
Ja — bei yourvcard kannst du den Professional-Plan einmalig für 69,99 € kaufen, statt ein Abo zu führen. HiHello bietet ausschließlich Abos in USD an.
Ja, der Personal-Plan ist dauerhaft kostenlos und enthält vier digitale Visitenkarten, Apple- und Google-Wallet-Pass, einen E-Mail-Signatur-Generator und fünf Visitenkarten-Scans pro Monat. Eigenes Logo, eigene Farben und Analytics gibt es erst ab Professional; die Karten tragen im Free-Plan HiHello-Branding.
Nein — yourvcard bietet bewusst keinen SSO-/SCIM-Stack, keine CRM-Integration und keinen KI-Scanner. Diese Funktionen adressieren Enterprise-Vertriebsprozesse; yourvcard konzentriert sich auf eine gestalterisch starke, DSGVO-sichere digitale Visitenkarte mit schlanker Team-Verwaltung.
Freelancer, Selbstständige und KMU in Deutschland fahren mit yourvcard günstiger und datenschutzseitig einfacher. International verteilte Enterprise-Organisationen mit Identity- und CRM-Pflichten — und ohne EU-Datenresidenz-Vorgabe — sind bei HiHello richtig. Einen breiteren Marktüberblick gibt unser Vergleich digitaler Visitenkarten.
Du vergleichst mehrere Anbieter? Diese 1:1-Vergleiche nach demselben Schema helfen weiter: Lemontaps Alternative · Wazzl Alternative · Spreadly Alternative · Baningo Alternative · Popl Alternative.
Über den Autor
Christoph ist ein passionierter Programmierer, der technische Herausforderungen liebt. Er genießt es, kreative Lösungen zu entwickeln und die Grenzen des Möglichen auszureizen. Für ihn ist jede technische Hürde eine Chance, etwas Einzigartiges zu schaffen und seinen Nutzern digitale Erlebnisse zu bieten, die wirklich Eindruck hinterlassen. Sein Fokus liegt auf der Gestaltung eindrucksvoller, personalisierter digitaler Visitenkarten, die Markenidentität und Individualität perfekt vereinen.