Digitale Visitenkarten im Vergleich
Überblick über Anbieter und Funktionen im DACH-Raum.
Stand: 31. Mai 2026 · Redaktioneller Vergleich
Baningo cards kommt aus Wien und ist seit 2015 im DACH-Markt aktiv — mit einer breiten Produktpalette aus digitalen Visitenkarten und einem eigenen NFC-Hardware-Shop mit Karten aus recyceltem PVC, Eichenholz und Metall. Große Referenzen wie HASPA, Scania und ÖBB zeigen: Baningo hat sich im Enterprise-Umfeld etabliert. Wer aber eine digitale Visitenkarte ohne Abo-Zwang sucht, Wert auf transparentes DSGVO-Hosting legt oder die Karte als Apple- und Google-Wallet-Pass nutzen möchte, vergleicht schnell mehrere Anbieter. Wir haben beide in acht Kriterien mit 1–5 Sternen bewertet — und ordnen die Stärken ehrlich ein.
Auf einen Blick
Damit der Vergleich nachvollziehbar bleibt und nicht am Bauchgefühl entlang argumentiert, haben wir vorab acht Kriterien festgelegt. Die Auswahl orientiert sich an dem, was die typische Zielgruppe digitaler Visitenkarten — Freelancer, Selbstständige und KMU mit 5 bis 200 Mitarbeitenden — bei der Anbieter-Wahl wirklich abwägt. Jedes Kriterium wird für beide Anbieter mit 1 bis 5 Sternen bewertet, halbe Schritte sind möglich.
Bewusst nicht in der Sterne-Wertung: NFC-Hardware-Shop, CRM-Integrationen, Enterprise-SSO und ISO-Zertifizierungen. Das sind Spezialfunktionen für Enterprise-Vertriebsteams — wenn sie für dich zählen, besprechen wir das weiter unten ehrlich im Abschnitt „Baningo — Vorteile und Grenzen".
Die folgende Tabelle fasst die Wertung pro Kriterium zusammen. Begründungen zu jeder Wertung findest du im Abschnitt Die Kriterien im Detail.
| # | Kriterium | yourvcard | Baningo |
|---|---|---|---|
| 1 | Preis-Transparenz & Preis-Leistung |
5,0 |
3,5 |
| 2 | Einstieg & Free-Plan |
4,0 |
4,5 |
| 3 | Design-Freiheit |
4,5 |
3,0 |
| 4 | DSGVO & Hosting |
4,5 |
3,5 |
| 5 | Teilen & Wallet |
5,0 |
3,5 |
| 6 | Team & Unternehmens-Funktionen |
4,5 |
3,5 |
| 7 | Vertrags-Flexibilität |
5,0 |
3,0 |
| 8 | Deutscher Support & Erreichbarkeit |
5,0 |
3,5 |
| Σ | Gesamtwertung |
37,5 / 40
⌀ 4,7 ★ |
30,0 / 40
⌀ 3,75 ★ |
Stand: 31. Mai 2026 · Quellen: Firecrawl-Crawl der Anbieter-Websites (Pricing, Features, Impressum), yourvcard-Preisseite, Baningo-Preisseite. Halbe Sterne erlaubt. Keine Gewichtung zwischen den Kriterien — jeder Punkt zählt gleich.
Baningo ist eine Marke der baningo GmbH mit Sitz in Wien (Österreich), gegründet 2015 von Harald Meinl und Maximilian Nedjelik. Das Unternehmen bietet digitale Visitenkarten unter dem Namen baningo cards an — ergänzt durch einen eigenen NFC-Hardware-Shop mit physischen Karten aus recyceltem PVC, Eichenholz und Metall. Baningo positioniert sich als „All-in-One-Lösung für Networking" und richtet sich an Einzelnutzer ebenso wie an Großunternehmen. Zur Referenzkundenliste gehören HASPA (Hamburger Sparkasse), Scania, ÖBB, Amazon, Convotis und Storebox. Als österreichisches Unternehmen unterliegt Baningo der EU-DSGVO; auf Trustpilot sammelt das Unternehmen über 60 Bewertungen.
yourvcard ist die digitale Visitenkarte aus Deutschland — gemacht für Freelancer, Selbstständige und KMU bis rund 200 Mitarbeitende, die ihren Kontakt in unter drei Minuten online teilen wollen. Der Starter-Plan ist dauerhaft kostenlos (mit yourvcard-Branding); der Professional-Plan kostet 2,50 € pro Monat oder 69,99 € einmalig und bringt eigenes Logo, Apple- und Google-Wallet-Pass, Profil-Video sowie QR-Code-Designer mit Hintergrundbild. Teams starten bei 2,50 € pro Nutzer und Monat, Enterprise-Kunden bekommen ab 499 € pro Monat eine eigene Instanz. Die Datenbank liegt in Deutschland (AV-Vertrag, DSGVO-konform), die Anwendung läuft auf Servern in der EU — kein Drittstaaten-Transfer, datenminimierender Ansatz. Beim Support antwortet der Gründer Christoph Doll direkt, in der Regel innerhalb von 24 Stunden.
Worum es geht: Stehen alle Preise offen einsehbar — auch für Teams und Enterprise — oder beginnt der Vertriebsweg ab einer bestimmten Größe mit „Bitte kontaktieren Sie uns"? Gibt es eine Einmalzahlung?
yourvcard (5,0 / 5): Alle vier Tarif-Stufen sind auf der Pricing-Seite offen ausgewiesen — Starter kostenlos, Professional 2,50 €/Monat oder 69,99 € einmalig, Teams 2,50 € pro Nutzer und Monat, Enterprise ab 499 €/Monat. Damit lässt sich jede Team-Größe in unter einer Minute kalkulieren, ohne ein Sales-Gespräch.
Baningo (3,5 / 5): Baningo veröffentlicht Free (0 €, bis 10 Nutzer), Business (1,59 €/Nutzer/Monat jährlich oder 1,99 € monatlich) und Enterprise (ab 500 €/Monat, 500+ Nutzer) transparent — das ist solide. Einen Software-Einmalkauf gibt es nicht; NFC-Karten aus dem Shop sind zwar Einmalkäufe, ersetzen aber keine Software-Lizenz. Business liegt im Monats-Abo unter yourvcard Professional, liefert aber keinen dokumentierten Wallet-Pass.
Einordnung: yourvcard liegt hier eine Stufe darüber: alle Tarife öffentlich und zusätzlich ein Einmalkauf-Angebot, das Planungssicherheit ohne Abo-Bindung erlaubt. Wer monatlich flexibel mit wenigen Nutzern arbeitet, zahlt bei Baningo Business sogar weniger — ohne den Einmalkauf-Weg.
Worum es geht: Wie schnell ist die erste Karte einsatzbereit? Gibt es einen kostenlosen Dauer-Plan, und wie funktioniert er im Alltag?
yourvcard (4,0 / 5): Der Starter-Plan ist dauerhaft kostenlos — Registrierung mit E-Mail, erste Karte in unter drei Minuten online, ohne Hardware-Kauf oder Demo-Termin. Eigenes Logo, die Entfernung des yourvcard-Brandings und Apple- bzw. Google-Wallet- Pass sind erst ab Professional verfügbar; im Starter erscheint das yourvcard-Branding auf der Profilseite.
Baningo (4,5 / 5): Auch Baningo bietet einen dauerhaften Free-Plan — für bis zu zehn Nutzer, mit eigenem Logo, eigenen Designfarben und dem Firmendesign direkt ab dem kostenlosen Tarif. Das ist der entscheidende Unterschied: Baningo erlaubt im Free-Plan das eigene Corporate Design, yourvcard erst ab Professional. Die Einschränkung im Free-Plan liegt bei maximal fünf Elementen pro Profil; ob der Wallet-Pass im Free enthalten ist, ist auf der Preisseite nicht eindeutig dokumentiert.
Einordnung: Baningo liegt in diesem Kriterium eine halbe Stufe darüber — das eigene Logo im Free-Plan ist für Teams und kleine Unternehmen ein echter Pluspunkt. yourvcard kompensiert das durch seinen schnellen Self-Service-Einstieg und einen breiten kostenlosen Funktionsumfang ohne Hardware-Abhängigkeit.
Worum es geht: Eigene Farben, Logo, individuelle Profil-URL, Profil-Video und QR-Code-Designs.
yourvcard (4,5 / 5): Im Professional-Plan stehen freie Farben, eigenes Logo, eingebettetes Profil-Video und ein QR-Code-Designer mit Hintergrundbild zur Verfügung. Damit lässt sich der QR-Code zu einem Eyecatcher auf Messen oder Drucksachen machen.
Baningo (3,0 / 5): Baningo bietet eigene Farben und Logo bereits im Free-Plan, Team-Designs mit mehreren CI-Varianten ab Business. Ein eigenständiges Profil-Video ist auf den Produktseiten nicht dokumentiert; ein QR-Code-Designer mit Hintergrundbild findet sich ebenfalls nicht im Feature-Set. Die Design-Anpassung bleibt auf Farbe, Logo und Grundlayout begrenzt.
Einordnung: yourvcard liegt hier deutlich darüber — Profil-Video und QR-Designer sind für Personen, die ihre Karte optisch differenzieren wollen, wesentliche Features. Baningo ist solide im Basis-Branding, aber weniger flexibel bei individuellen Gestaltungswünschen.
Worum es geht: Wo liegen die Daten? Gibt es einen Auftragsverarbeitungs-Vertrag? Sind Drittstaaten ausgeschlossen?
yourvcard (4,5 / 5): Die Nutzerdaten liegen in einer Datenbank in Deutschland (AV-Vertrag, DSGVO-konform), die Anwendung läuft auf Servern in der EU. Kein Drittstaaten-Transfer, datenminimierender Ansatz, AV-Vertrag im Pricing-Bereich verfügbar.
Baningo (3,5 / 5): Baningo ist als österreichisches Unternehmen EU-DSGVO-konform — Österreich ist EU-Mitglied. Hosting-Standort, Serverinfrastruktur und AV-Vertragsmodalitäten sind auf der öffentlichen Website jedoch nicht explizit dokumentiert. Wer im Rahmen einer Compliance-Prüfung konkrete Nachweise braucht, muss den Vertrieb kontaktieren. Kein ISO-27001-Zertifikat erwähnt.
Einordnung: yourvcard liegt hier eine Stufe darüber — nicht wegen des Landes, sondern wegen der Transparenz: Hosting-Standort, AV-Vertrag und Datenminimierung sind öffentlich dokumentiert und ohne Vertriebsgespräch einsehbar. Für Unternehmen, die intern eine DSGVO-Prüfung nach Art. 28 durchführen, macht das einen praktischen Unterschied.
Worum es geht: Apple Wallet, Google Wallet, QR-Code, Link-Sharing, NFC-Übergabe per Smartphone, Adressbuch-Übernahme als vCard.
yourvcard (5,0 / 5): Apple Wallet und Google Wallet sind im Professional-Plan integriert, QR-Code und Link funktionieren auf jedem Endgerät, die vCard-Übergabe ans Adressbuch ist ein Klick.
Baningo (3,5 / 5): QR-Code, Link und vCard-Download sind klar dokumentiert. Ob Apple Wallet und Google Wallet enthalten sind — und in welchem Plan — ist auf der Preisseite nicht eindeutig ausgewiesen. NFC-Teilen ist an die physischen Karten aus dem Shop gebunden; ein NFC-Tap direkt per Smartphone ohne Hardware ist nicht vorgesehen.
Einordnung: yourvcard liegt hier deutlich darüber — Wallet-Pass und direktes Smartphone-Teilen ohne Hardware sind ab Professional klar dokumentiert und sofort nutzbar. Baningo stärkt das digitale Teilen durch seinen NFC-Hardware-Shop, der auf der Software-Ebene diesen Vorteil aber nicht vollständig abbilden kann.
Worum es geht: Mehrnutzer-Verwaltung, einheitliche CI, Admin-Dashboard, eigene Instanz und SSO — bewertet wird das Team-Handling, nicht Vertriebs-Spezialfunktionen.
yourvcard (4,5 / 5): Teams ab 2,50 € pro Nutzer und Monat mit Admin-Dashboard, CI-Templates und Rollen. Der Enterprise-Plan ab 499 € pro Monat liefert eine eigene Instanz für Konzerne mit Hosting-Anforderungen.
Baningo (3,5 / 5): Der Business-Plan erlaubt unbegrenzt Nutzer, mehrere Teams mit verschiedenen Designs, Lead-Formulare und E-Mail-Support. SSO, Microsoft Entra oder eine eigene Instanz sind nicht öffentlich dokumentiert; im Enterprise-Plan gibt es einen persönlichen CSM ohne dass die Plattform-Architektur weiter beschrieben wird.
Einordnung: yourvcard liegt eine Stufe darüber — die eigene Enterprise-Instanz ist ein klar dokumentiertes Angebot für Kunden mit Hosting-Anforderungen. Baningo ist im Business-Plan für Teams solid; wer SSO oder eine dedizierte Instanz braucht, findet bei Baningo keine öffentliche Antwort.
Worum es geht: Monatlich kündbar oder Jahresvertrag? Einmalkauf möglich? Wächst der Account nahtlos vom Free-Plan in Teams?
yourvcard (5,0 / 5): Der Professional-Plan ist monatlich kündbar oder als Einmalkauf für 69,99 € erhältlich; der Wechsel vom Starter in Professional, von dort in Teams und weiter in Enterprise erfolgt stufenlos im selben Account ohne Neuvertrag.
Baningo (3,0 / 5): Der Business-Plan läuft monatlich (1,99 €/Nutzer) oder jährlich (1,59 €/Nutzer) — mit 20 % Rabatt beim Jahres-Abo. Einen Software-Einmalkauf gibt es nicht. NFC-Karten sind zwar echte Einmalkäufe, aber keine Software-Lizenz-Alternative. Der Weg in Enterprise erfordert ein Vertriebsgespräch.
Einordnung: yourvcard liegt hier deutlich darüber — Einmalkauf plus monatliche Kündbarkeit in Kombination ist im Markt für digitale Visitenkarten selten und gibt Planungssicherheit ohne Langzeitbindung. Baningo bietet im Business-Plan immerhin monatliche Kündbarkeit, aber kein Einmalkauf-Angebot.
Worum es geht: Support-Sprache, Reaktionszeit, persönlicher Kontakt oder anonymes Ticket-System.
yourvcard (5,0 / 5): Deutscher Support, Gründer direkt erreichbar, Reaktionszeit in der Regel unter 24 Stunden. Kein anonymes Ticket-System.
Baningo (3,5 / 5): Baningo ist ein deutschsprachiges österreichisches Unternehmen — der Support läuft auf Deutsch. Ab dem Business-Plan gibt es E-Mail-Support, ab Enterprise einen persönlichen Customer Success Manager. Im Free-Plan ist kein direkter Support-Kanal dokumentiert. Reaktionszeiten sind nicht öffentlich angegeben.
Einordnung: yourvcard liegt eine Stufe darüber — der direkte Gründer-Kontakt mit verlässlicher Reaktionszeit ist für kleinere Teams oft der praktisch entscheidende Faktor. Baningo liefert deutschsprachigen Support, skaliert ihn aber erst mit höheren Plan-Stufen auf einen persönlichen Ansprechpartner.
Ergänzend zur Sterne-Wertung hier die nüchternen Feature-Fakten — Vergleich auf Augenhöhe.
| Feature | yourvcard | Baningo |
|---|---|---|
| Herkunft / Sitz | Deutschland | Österreich (Wien, seit 2015) |
| Hosting / DSGVO | Datenbank in Deutschland (AV-Vertrag), Anwendung in der EU | Österreich/EU, Hosting-Details nicht öffentlich dokumentiert |
| Kostenloser Plan | Ja — Starter dauerhaft, mit yourvcard-Branding, kein eigenes Logo | Ja — bis 10 Nutzer, mit eigenem Logo & Design |
| Preis Einzel (Abo) | ab 2,50 €/Monat (Professional) | ab 1,59 €/Nutzer/Monat (Business, jährlich) |
| Preis Einzel (einmalig) | ab 69,99 € (Professional) | Nicht verfügbar |
| Team / Business | ab 2,50 €/Nutzer/Monat (offen ausgewiesen) | ab 1,59 €/Nutzer/Monat (jährlich) |
| Enterprise | ab 499 €/Monat (eigene Instanz) | ab 500 €/Monat |
| Apple & Google Wallet | Ja — ab Professional (klar dokumentiert) | Nicht eindeutig dokumentiert |
| QR-Code / Link / vCard | Ja | Ja |
| Physische NFC-Karten (Shop) | Nein (Drittanbieter-NFC kompatibel) | Ja — ab 9,90 € (PVC, Holz, Metall) |
| Profil-Video | Ja (ab Professional) | Nicht dokumentiert |
| QR-Code-Designer | Ja, inkl. Hintergrundbild | Nicht dokumentiert |
| Team-Verwaltung & CI | Ja (Teams-Plan) | Ja ab Business |
| Lead-Formulare | Ja (je nach Plan) | Ja ab Business |
| Microsoft Entra / SSO | Nein | Nicht dokumentiert |
| Eigene Instanz (Enterprise) | Ja (ab 499 €/Monat) | Nicht dokumentiert |
| Support / Sprache | Deutsch, Gründer direkt erreichbar | Deutschsprachig, E-Mail ab Business |
| Besonderheit | Einmalzahlung, QR-Designer, Profil-Video | NFC-Hardware-Shop, HASPA-Referenz, Banking |
Drei Funktionsbereiche von Baningo bewerten wir bewusst nicht in den acht Sterne-Kriterien, weil sie das Bild für Freelancer und KMU verzerren würden. Sie sind aber real — und für eine bestimmte Zielgruppe entscheidend. Darunter ordnen wir die Punkte ein, an denen Baningo auf dem Kerngebiet „digitale Visitenkarte" an Grenzen stößt.
Baningo betreibt einen eigenen NFC-Karten-Shop mit einem der breitesten Material-Sortimente im DACH-Markt: recyceltes PVC (ab 9,90 €), PVC Premium (29,90 €), Eichenholz und verschiedene Metall-Optionen — alle vollständig mit eigenem Design bedruckbar oder gravierbar. Die Karten kommen im Kreditkartenformat und sind auf langlebigen Einsatz bei Events, Messen und Kundenterminen ausgelegt. Ein NFC-Tap öffnet direkt das digitale Profil im Browser des Gegenübers; keine App nötig.
Wann das für dich zählt: Wer bei einer Messe oder im Außendienst einen bleibenden Ersteindruck hinterlassen will und physische Karten bevorzugt, ist bei Baningo sehr gut aufgehoben — zumal das Hardware-Angebot qualitativ über dem liegt, was Standardanbieter aus dem Druckerei-Umfeld bieten. yourvcard verzichtet bewusst auf einen eigenen Hardware-Shop, weil QR-Code, Link und Wallet-Pass die allermeisten Teile-Szenarien digital abdecken. Wer Hardware möchte, kann Drittanbieter-NFC-Karten kaufen und sie mit dem yourvcard-Profil-Link verknüpfen.
Baningo hat sich im Banking- und Konzernumfeld eine klare Referenzliste erarbeitet: HASPA (Hamburger Sparkasse), Scania, ÖBB und Amazon sind Kunden mit strukturierten Rollouts für viele Hundert Mitarbeitende. Der Enterprise-Plan bietet persönliches Onboarding durch ein dediziertes Team und einen Customer Success Manager, der den Rollout begleitet. Das zeigt: Baningo ist für große Organisationen mit hohen Onboarding-Anforderungen geeignet.
Wann das für dich zählt: Wer als HR- oder IT-Verantwortlicher in einem Unternehmen mit 500+ Mitarbeitenden die digitale Visitenkarte in alle Bereiche ausrollen muss, schätzt einen dedizierten Ansprechpartner, der den Prozess operativ begleitet. yourvcard löst das für KMU bis ca. 200 Mitarbeitende direkt über das Team-Dashboard und den Enterprise-Plan mit eigener Instanz; bei sehr großen Rollouts mit umfangreichem Change-Management-Bedarf ist Baningo strukturell stärker aufgestellt.
Der Baningo-Business-Plan enthält Lead-Formulare direkt in der digitalen Visitenkarte — Interessenten können ihre Kontaktdaten dort hinterlassen, ohne eine separate Landing-Page aufrufen zu müssen. Das macht die Visitenkarte zum aktiven Lead-Instrument statt zum passiven Informationsträger. Kombiniert mit dem NFC-Hardware-Einsatz auf Messen entsteht ein unkomplizierter Kontakt-Capture-Workflow.
Wann das für dich zählt: Vertriebsteams, die auf Messen aktiv Leads sammeln und das Formular direkt in die Karten-Interaktion einbetten wollen, profitieren von diesem Workflow ohne zusätzliche Tool-Schicht. yourvcard bietet ebenfalls Analytics und Kontakt-Erfassung; wer ein tiefes Lead-Formular direkt auf der Visitenkarte als Kern-Feature seiner Vertriebsstrategie braucht, findet das bei Baningo im Business-Plan klar dokumentiert.
So klar diese drei Stärken sind: Auf dem Kerngebiet „digitale Visitenkarte" gibt es Punkte, an denen Baningo für die typische Zielgruppe eine Stufe unter yourvcard liegt.
yourvcard ist einer der wenigen Anbieter im Markt, der eine echte Software-Einmalzahlung anbietet: 69,99 € für den Professional-Plan, dauerhaft, ohne monatliche Folgekosten. Das ist für Selbstständige und Freiberufler, die ihr Werkzeug lieber einmal kaufen als dauerhaft abonnieren, eine seltene Option — und bei Baningo nicht verfügbar.
Datenbank in Deutschland (AV-Vertrag, DSGVO-konform), Anwendung auf Servern in der EU, kein Drittstaaten-Transfer — das steht öffentlich, ohne dass ein Vertriebsgespräch nötig wäre. Für Unternehmen, die intern eine Datenschutz-Folgenabschätzung oder eine Lieferantenbewertung durchführen, spart das Zeit.
Das Profil-Video macht aus der Visitenkarte eine Visitenkarte mit Persönlichkeit — ein kurzer Clip, der Anlass, Aufgabe oder Produkt erklärt, bleibt im Gedächtnis. Der QR-Code-Designer mit eigenem Hintergrundbild verwandelt den Code vom generischen Schwarz-Weiß-Muster in ein CI-Element. Beides ist ab dem Professional-Plan für 2,50 € pro Monat oder 69,99 € einmalig verfügbar.
Der Wallet-Pass macht die digitale Visitenkarte im wörtlichen Sinne griffbereit: gespeichert neben Boarding-Pass und Kundenkarte, jederzeit offline verfügbar, ohne App-Start. yourvcard listet dieses Feature transparent auf der Preisseite und beschreibt klar, in welchem Plan es enthalten ist — ab Professional.
Kein anonymes Ticket-System — beim Support antwortet der Gründer Christoph Doll direkt, in der Regel innerhalb von 24 Stunden. Für Selbstständige und kleine Teams ist das ein praktischer Unterschied zu Support-Modellen, die erst ab höheren Plan-Stufen einen persönlichen Ansprechpartner bieten.
Damit der Preisvergleich fair bleibt, trennen wir Software-Lizenz und NFC-Hardware — Baningo bietet beides aus einer Hand, yourvcard fokussiert sich auf die Software und ist mit Drittanbieter-NFC-Karten kompatibel.
| Plan | yourvcard | Baningo |
|---|---|---|
| Kostenlos | Starter dauerhaft (mit yourvcard-Branding, kein eigenes Logo) | Free — bis 10 Nutzer, mit eigenem Logo |
| Einzel-Abo | 2,50 €/Monat (Professional) |
1,99 €/Nutzer/Monat
(monatlich) / 1,59 €/Nutzer/Monat (jährlich) |
| Einzel-Einmalkauf | 69,99 € (Professional) | Nicht verfügbar |
| Team / Business | 2,50 €/Nutzer/Monat (offen ausgewiesen) | ab 1,59 €/Nutzer/Monat (jährlich) |
| Enterprise / eigene Instanz | ab 499 €/Monat | ab 500 €/Monat |
| Produkt | yourvcard | Baningo |
|---|---|---|
| NFC-Karte PVC Standard | — (Drittanbieter kompatibel) | ab 9,90 € |
| NFC-Karte PVC Premium | — | 29,90 € |
| NFC-Karte Eichenholz | — | auf Anfrage |
| NFC-Karte Metall | — | auf Anfrage |
Stand: 31. Mai 2026. Baningo-Preise können sich ändern; Aktionspreise auf der Baningo-Website prüfen.
Freelancer, ein Jahr volles Software-Paket. Bei yourvcard zahlst du wahlweise 30 € im Pro-Abo (12 × 2,50 €) oder 69,99 € einmalig — mit Profil-Video, QR-Designer, Wallet-Pass und eigenem Logo. Bei Baningo zahlst du 19,08 € im Jahres-Abo (12 × 1,59 €) für Business. Im Abo-Vergleich ist Baningo günstiger; wer einmalig zahlen und fertig sein will, findet diese Option nur bei yourvcard.
Zehn-Personen-Team, ein Jahr. yourvcard kostet 300 € (10 × 2,50 € × 12) — alle Preise stehen offen. Baningo Business liegt bei 190,80 € im Jahres-Abo (10 × 1,59 € × 12). Baningo ist im Team-Abo günstiger; yourvcard bietet transparent kalkulierbare Preise ohne Mindestabnahme oder Vertriebsgespräch.
Falls du dich nach diesem Vergleich für yourvcard entscheidest, ist der Wechsel in vier bis sechs Schritten erledigt.
Falls bei der Migration etwas hängt: Schreib direkt an info@yourvcard.de — wir helfen dir gerne.
Aus den acht Kriterien geht yourvcard mit 37,5 von 40 Punkten als die stärkere Wahl für die typische Zielgruppe digitaler Visitenkarten hervor — Freelancer, Selbstständige und KMU, denen Preis-Transparenz, Einmalkauf-Option, Apple-Wallet und ein klar dokumentiertes DSGVO-Setup wichtig sind. Baningo (30,0 von 40) ist die richtige Plattform, wenn physische NFC-Karten in Premium-Materialien, ein strukturierter Enterprise-Rollout mit persönlichem CSM oder der Free-Plan mit eigenem Logo für ein kleines Team gefragt ist. Beide Anbieter sind DSGVO-konform — der Unterschied liegt im Fokus: Software-Flexibilität auf der einen, Hardware-Qualität und Enterprise-Rollout auf der anderen Seite.
Jetzt kostenlos testen Für Unternehmen
Ja — Baningo bietet einen dauerhaften Free-Plan für bis zu zehn Nutzer, der bereits eigenes Logo und eigene Designfarben erlaubt. Die Anzahl der Elemente pro Profil ist auf fünf begrenzt. Für unbegrenzte Elemente, Team-Designs und Lead-Formulare ist der Business-Plan ab 1,59 €/Nutzer/Monat (jährlich) nötig.
Im monatlichen Abo ist Baningo Business (1,59–1,99 €/Nutzer/Monat) günstiger als yourvcard Professional (2,50 €/Monat). yourvcard bietet zusätzlich einen Einmalkauf für 69,99 € — das hat Baningo nicht. Wer langfristig plant und keine Hardware braucht, kommt mit dem yourvcard-Einmalkauf dauerhaft günstiger weg als mit einem Abo.
yourvcard hat seinen Sitz in Deutschland, hostet die Datenbank in Deutschland (AV-Vertrag, DSGVO-konform) und bietet deutschsprachigen Support direkt beim Gründer. Baningo ist ein österreichisches Unternehmen und damit EU-DSGVO-konform, aber kein deutsches Unternehmen im engen Sinn.
Im Business-Plan bietet Baningo sowohl monatliche als auch jährliche Abrechnung — bei Jahres-Abo gibt es 20 % Rabatt. yourvcard ist im Professional-Plan ebenfalls monatlich kündbar und bietet zusätzlich den Einmalkauf ohne Abo.
Auf der öffentlichen Preisseite von Baningo ist nicht eindeutig dokumentiert, in welchem Plan-Level Apple Wallet und Google Wallet enthalten sind. yourvcard listet den Wallet-Pass transparent als Professional-Feature aus — klar und ohne Einschränkung.
Baningo betreibt einen eigenen NFC-Hardware-Shop mit Karten aus recyceltem PVC (ab 9,90 €), Eichenholz und Metall — direkt bedruckbar und gravierbar. yourvcard bietet keinen eigenen Hardware-Shop; Drittanbieter-NFC-Karten sind aber mit jedem yourvcard-Profil-Link kompatibel und können selbst konfiguriert werden.
Ja — als österreichisches Unternehmen unterliegt Baningo der EU-DSGVO. Hosting-Standort, AV-Vertrag und Infrastruktur-Details sind auf der öffentlichen Website jedoch nicht dokumentiert; Details sind auf Anfrage beim Vertrieb erhältlich. yourvcard veröffentlicht Hosting-Standort (Datenbank in Deutschland), AV-Vertrag und DSGVO-Dokumentation öffentlich auf der Website.
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Über den Autor
Christoph ist ein passionierter Programmierer, der technische Herausforderungen liebt. Er genießt es, kreative Lösungen zu entwickeln und die Grenzen des Möglichen auszureizen. Für ihn ist jede technische Hürde eine Chance, etwas Einzigartiges zu schaffen und seinen Nutzern digitale Erlebnisse zu bieten, die wirklich Eindruck hinterlassen. Sein Fokus liegt auf der Gestaltung eindrucksvoller, personalisierter digitaler Visitenkarten, die Markenidentität und Individualität perfekt vereinen.